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nnd Zweigen zusammengeflochtenscheinet. Sie schiket sich nur an dieausgczicrtesien Gebäude, oder auchan einfachere Gartenhäuser. Schondie Alten haben die Fruchtschnürc anden glatten Friesen der jonlschen undcörintlnschcn Ordnung, auch unterdie Fensterbänke, nnd an andernsonst glatten Stellen der Gebäudeangebracht. Ohne Zweifel sind dieFestone, wie verschiedene andereZierrathen, dadurch in die Baukunsteingeführt worden, daß in den äl-testen Zeiten dergleichen aus wnrkli-cheli Fruchten zusammengesetzte Kran-ze an den Häusern oder Tem peln auf-gehängt worden.
(*) Ausser den, bcy dem Art. Ver-zierung angezeigten, auch Fruchtschnürecntbaltcndcn Werken, sind, unter meh-rcrn, die von Artus Quellinus erfunde-nen, Nürnb. 4. von Jae. Sandrart ge-stochen morden. — Morison Neue Fe-stons von Früchten und Blumen, AugSb.toi. 12 Bl. — Petit, nach Robertson,Früchte - und Blumenbehänge, Qfvl. 2 Bl.
Fruchtstük.
(Mahlcrey.)
Gemählde, auf welchen Abbildun-gen von Fruchten zur Hauptvorstek-lung gewählt worden. Sie habenihre Annehmlichkeit sswol von derschonen anmuthigen Gestaltung eini-ger Früchte, als von den Farben,dem bald durchsichtigen, bald glän-zenden, und bald weichen, duftigenWesen derselben. Und wenn allediese Annehmlichkeiten geschikt miteinander verbunden sind, so könnensehr artige Gcmahldc daher entstehen.Insbesondere werden denn auch sol-che'Stukei den Liebhabern der Kunstangenehm, wenn eine geschikte An-ordnung, wenn Haltung und Fap-Frveyrer Theil.
bcngcbung dabei) vollkommen in Achtgenommen sind.
Man hat Fruchtstüke, worin al-les, was zur Farbengebung, imweitesten Verstand genommen, ge-Hort, ans das vollkommenste be-obachtet worden. Die vornehm-sten Meister darin waren, Giilc«manns , Vcrbruzze» HVe Heem H, Miguou ^), Jan von-Huysum °), Rachel Rutsch k) »novan Ro/en s).
-H-
Ohuffreitig gehört, zu dieser Gattungvon Mahlerey, auch noch die Blumenund Psianzenmahlerey, zu welcher beson-ders folgende Anweisungen vorhanden sind:In G. l'aiccsse Großem Mahlerbuche, das,2te Buch B. z. S. Z79 u. f. worin derVerf. in 6 Kap. von dieser Mahlere» über-haupt i von gcinahltcn Blunicn in Sck-len, Gemächern, Galerien, vornehm-lich aber an PlasondS zur Zierrath; vonder, dem Blumenmahler nöthigcn Kennt«niß der Perspectiv; von Blumen ausallcr-hand Gründen; und von Ordinirung derBlumen und ihrer Farben in Felivnenund Bouqueten handelt. AlS Anwei-sungen zur Zeichnmig derselbe» sind mirbekannt: Auserlesenes Blumcnzeichcn»buch für Feauenzimmcr, f. -4 Bl. —Neues Blumenbüchlcln nach dem bebenentworfen, 170?. 5. — NcucS Blumen-.... Büchlein, von W. Hoilar,Qsol. >2 Vl. — G. G. W. NützlicheAnweisung zu der Zeichenkunst der Bln.men, Erf. 1765. 8. mit K. — Anleitungzur Vlumcnzcichenkunst für Frauenzim-mer, Nürnb- 1788. si mit ist. K.
Und zu den guten Frucht - und Blumen«mahlern gehören, ausser den, von H. S.angesührren Künstlern noch: Joh. Lud.BoS (>4?o) Cef.. Bernazzanv (>;z6)Jae. van ES (1620) Pictro Paol. Gobbo
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») (f'7'Z) b) (h 17-0) c)(f:674)H (s 1679) s)(si74S) fl (f i75->)Ä (L 17-Z).
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