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2 (1792) [E - J]
Entstehung
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erde, und das Schwarze, das durchsFeuer gemacht worden, sind hiezudie besten.

Da auch die Farben in Topfen ge-mischt werden, und es weil schwerer,als auf der Pakte ist, wenn eineFarbe ausgegangen, vollkommen die-selbe Mischung zu bekommen, so thntman wol, daß man auf einmal soviel Farben anmache, als zu einemganzen Stük erfodert werden.

Wenn die Farben zugerichtet wor-den, so verfahrt man mit dieser Mah-lcrcy folgendermaßen. Man laßteinmal ein so großes Stük derMauer bewerfen, als in einem Tagekann gcmahlt werden; denn wennder Mörtel zu troken ist, so gelingtsie nicht so gut. Und weil sich diePinselstrichc, die man einmal aufder Mauer gemacht, weder auslö-schen, noch verbessern lassen, so mußder Mahler, sowol in den zur Zeich-nung, als zur Färbung gehörigenStrichen eine große Gewißheit undSicherheit haben. Man pflegt deß-wcgen zu wichtigen Stüken erst Car-tone zu machen, die man an dieMauer halt, um die Zeichnung dar-nach auf der Mauer anzuzeigen, da-mit die Hand desto gewisser gehe.Alle Striche müssen mit Freiheit undGeschwindigkeit gezogen werden, weildas, was einmal zaghaft ist, schwer-lich kann verbessert werden; denn dieFarbe zieht sich sogleich in die Mauerein. Die verschiedenen Tinten darfman nur neben einander setzen, ohneetwas zu vertreiben. Hat man janothig, einige Stellen noch einmalzu berühren, um einige dunkle Stel-len zu verstärken, so muß man solange warten, bis die erste Farbeetwas troken geworden. Am bestenwerden die Schatten und die dunklenFarben durch Schraffirung mit demPinsel verstärkt.

Diese Art zu mahlen ist ehedem,ehe man die Oclfarbcn ausgedachthat, zur Verzierung dcriWande, so-

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wol in den Zimmern, Dekcn undEewälben, als auf den Außenfeitenmehr im Gebrauch gewesen, alsheut zu Tage, wiewol sie noch itzoin großen Gebäuden, zu ganz großenStüken viel gebraucht wird. DieAlten scheinen die Farbenmischungdazu vollkommen verstanden zu ha-ben : denn man trifft bisweilen nochStüke an, die seit vielen Jahrhun-derten die frischeste Farbe behaltenhaben. Die herrlichsten Werke desRaphaels im Vatican sind in dieserArt gemahlt, wiewol sie jetzo in Ab-sicht auf die Färbung sehr viel ver-loren haben; denn zu RaphaelsZeiten verstund man die Ausübungdieser Art zu mahlen noch nichtso gut, als hernach zu der Ca-racci Zeiten. Hanibals Gemähldein der Gallerie des farnesischcn Pal-lastes, sind in Ansehung der Aus-führung weit schöner, als alles,was vor ihm in dieser Art gemachtworden.

Eine ausführlicheBefchrcibung die-ser Mahlercy giebt Dom Porner» inder Vorrede zu seinem OiÄiounsiroxortatik äe psinture.

Von der Freses Mahlerev, handeln,unter mehcern, Vasari, in s. Incrollu.2MN0 slle cre ^rn llel Oilegno, vorseinen Vire, im istcn Kap. B. >. S. 4»der Pologn. Ausg. von 164«. und S. 109der Ausg. von kivorno. Bcrnard DuPu» Du Grez, in s. Iksice lue l-rpeinr. I'onl. 1699. 4. S. 20z u. f. ---De Piles, in den Klemens lle Kelnr.Kap. 8 und 9. S.180 u. f.. AM-1766.>s. (wo flch auch das findet, was Pozzoin s. Perspectiv davon sagt.) Schül-ler , in einem Anhange, de» s. Anlegungzur practischcn Sonncnuhrkunfi, Nürnb.1778- 8. mir K. G. H. Werner, bcys. Anweisung, alle Arten von Prospecten,nach den Regeln dcrKunst und Perspective,zeichnen zu lernen, Erl. >781.8. EineAbhandlung in dem -ten Th. von Kvre-

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