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2 (1792) [E - J]
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selbst schon in dieZeichming kommen.Aber man nimmt oft graues, oderbraunes Papier dazu. Die größteSorgfalt hat der Künstler darauf zuwenden, die verschiedenen Formenso genau auf einander zu passen,daß jede Farbe an ihren rechten Ortkomme. Man hat viel schöne Stükevon dieser Art, von berühmten ita-lianischen Meistern.

Es scheinet, daß auch diese Art inDeutschland entstanden sey, indemman noch einige Stüke hat, dievor Albrecht Dürers Zeiten gemachtsind *). In Italien hat sich Hugooa Carpi zuerst darin hervor gcthan.Weitlauftige Nachrichten hievvn fin-det man bei) Papillon, und in demOiökicmrmirs Lnovclopoliigus, imArtikel taravure en bois, äo cu-ma^ou.

Diese Art schiket sich fürtresslichzur Ausbreitung derjenigen Hnnd-zcichnungen, darin die Künstler blosdie Hauptsachen, sowol in Zeich-nung und Anordnung, als im Hel-len und Dunkeln entworfen haben.Es laßt sich nicht wol erklaren, war-um diese Art gegenwartig so weniggebraucht wird.

Das, von H. Sulzer, über die Ge-schichte des Formschncidens, angeführtefranzösische Werk des H. I. M. Pa-pillon sl'roire tuikor. er Placidus cie Ingravura en do!s, Usr. 1766. 8. 2 B.

und einem Supplcmcntbandc, zuerst aberbereits ,756 erschienen) ist eben nicht, we-gen der Richtigkeit und Zuverla'ßigkcit derdarin enthaltenen Nachrichten berühmt,wie man es, aus der Neuen Bibl. dersch- Wissensch. B. -o. S.47 u. f. aUS H.BüschingS Geschichte der zeichnendenKünste, S. >8?. Am». e Und aus denNeuen Nachr. von Künstlern und Kunst-sachcn, keipz. 1786. 8. S. 98 u. f. sehenkann- lind der, ebenfalls von Papillen,

S. Hcincken in dem angezogenen Wer,ke auf der uz Seite,

abgefaßte Artikel, (-ravure, in der km-c^clopoUio, gehört zu den schlechtesten die-ses Wcrkeö, und enthalt Ungcreimthci,ten, welche so leicht kein deutscher An.fstuger in der Geschichte des Fvrmschncl-dens sich zu Schulden kommen lassenmöchte, dergestalt, baß es unbcgrcistichist, wie H. S- diesen Mann neben H. v.Heineclen stellen können. Ausser dem,von diesem, im Texte ebenfalls angeführ-ten Werke (Nachrichten von Künstlernund Kunstsachcn, Lcipz. 1768 - 17Ü9. 8.2 Th. vorzüglich Th. 2. S. 85 u. f. ) zuwelchem auch noch ebendesselben INegenerale U'nne cvlleökion complöreclssssksmpez, avce une Oilleirac. lur1 oril-ine eis la Lravnre . . . b-eips.

1771. 8. (S. 2Z5U.f.) und seine, bereitsvorher gedachte Neue Nachr. vonKünstlern und Kunstsachcn, k'cipz. 1786.8.(vorzüglich S. 98 u. f. und S. 1Z4 u. f.)gehören, handeln von der Formschneide-rcp noch: Ts-Vreze tiiltor. cie t'ori-gine er lies proZrLz cle ls Lrsv, erUes lalksmpcz cn voiz er en raille Uon»ce p. Io ^cla^nr dt (nmverr) IZerl.1752. 8- Oillerraiiizn tue I'oriZi-ne cc les proZres oe k arr Ue Zrsveren Iiciiz . . . per kA. Ovurnier lszeunc,kar >7 58. 8. Ein Aufsah über die sogenannte Arbeit en carna/eux, im ssourn.Lconom. Nov. >751. Deutsch IM Hamb.Magaz. B>. io. S.zu. . Llla), oncsssinvenrivn ob klngeaving anst prinringin Lkiiarnleuro H7 (ssnkn Lspc,)ssac!c-ton, illuikr. nick prinrz in properco»tours, l.vnst. 1754. Chrstph. Goltl.von Ädurr, im -ten Th. S. 75. im ztcnTh. S. ; u. f. und im igten Tb. S. 9zu. f. seines Journals zur Kunstgeschichte. . . Nnrnb. 177; u. f. Fünf in Holzgeschnittene Figuren, nach der Zeichnungvon I. W. Mcil, woben zugleich eineUntersuchung der Frage- Ob Albrechr Dü-rer jemals Bilder in Holz geschnitten?von I. G. tlngcr dem jüngern, Verl.>779- 4, Sechs Figuren ... in Holzgeschnitten, von I. G. llngcr dem Jün-gern, mit einer Abhandlung. . . worinetwas von den Märkischen Formschnci-

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