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wurde, wirklich dem, eben daselbst ac-namitcn Fiauco von Löln oder kütrich(1047? >o8z) zukommt, wie cS aus sei-nem, in den Gerbcrtschcn hftiprM. ec-clel. sto .Vkuiic. . . . ^)-p. 8r. Lisi.1784. 4 zB. im ztcn B. abgedruckten^luliea, tt ^r? Lonniü milersvllis UN>widcrsprcchlich erhellt. —
Uedrigens gestattet der, dem Worte Fi-gur, zum Grunde liegende Begriff, inRücksicht auf Musik, eine ganz andre An-wendung, worüber die Einleitung zu I.N. Forkcls Ai!g. Gesch. der Musik, Gott.>788. 4. S. ;z u. f. nachzulesen ist.
Figur.
(Tanzkunst.)
Seym Tanzen wird der Weg, dendie Tänzer nehmen, in so fern er re-gelmäßig und symmetrisch ist, dieFigur gcnennt So kann man imKreis herum tanzen, oder in schlan-genformigen Linien fortschreiten u. s. f.Die Figur ist also eines von denDingen, die nicht nur zur Annehm-lichkeit, sondern auch zum Ausdrukund der Bedeutung des Tanzes, dasihrige bcytragt. Sic kann nicht nuran sich etwas angenehmes haben,wie man es bey schlangcnformigcnGangen, besonders, wenn zwcy Per-sonen in solchen gegen einander tan-zen, und ihre Figuren durch einanderschlingen, leicht empfindet, sondernsie dienet auch zur Verstärkung desAusdruks. Man begreift leicht, daßder Gang der Menschen, auch in An-sehung des Weges, den sie nehmen,einigermaßen durch das Leidenschaft-liche in ihnen bestimmt wird. Einzorniger, oder überhaupt von einerverdrüßlichen Leidenschaft getriebenerMcusch geht nicht so regelmäßig, alsein vergnügter; und ruhige Ge-müchsfassungen bringen in demGang der Menschen weniger Ab-wechslungen hervor, als lebhaste.Darauf müssen also die Erfinder derTänze,, in Ansehung.der Figuren
Fig Fir 2z;
nothwendig acht haben, damit jedeFigur, so viel möglich, mit demCharakter des Tanzes selbst über-ein komme. Es giebt ernsthafteund scherzhafte, lustige und trauri-ge, lebhafte und schläfrige Figuren.Der Tänzer hat mehr, als irgendein andrer Künstler, auf das Cha-rakteristische, das in den bloßen Um-rissen der Figuren liegt, zu siudircn.Es scheinet aber, daß man noch sehrwenig in diese Materie einschlagendeBeobachtungen gesammelt habe. We-nigstens scheinen die Balletmeistereben nicht die Künstler zu seyn, dieam meisten dem Geist ihrer Kunstnachdenken.
Figuranten.
(Tanzkunst.)
S>o nennt man in den Tanzen derSchaubühne diejenigen Tänzer, dienicht anders, als truppweise, mitviel andern zugleich tanzen. Ver-muthlieh haben sie den Namen da-her, weil ihre Tanze, die im Ballet.blos zum Ausfüllen und zur Abwechs-lung dienen, strenger an regelmäßigeFiguren gebunden sind, als Solo-tänze, oder die Duette, welche hin-gegen, sowol in ihren Schritten undGebehrdcn, als im ganzen Ausdruk,künstlicher und natürlicher sind.
F i r n i s.
(Zeichnende Künste.)
Eine flnßige, oder doch sehr weicheMaterie, mit welcher man die Ober-fläche einiger Korper in verschiede-nen Absichten überzieht^ Entwedergeschieht cS blos, um sie glänzend zumachen, und zugleich vor der ÜbelnWürkung der Feuchtigkeit zu bewah-ren; dieses nennt man eigentlich Fa-kiren: oder es wird mit dieser Ab-sicht noch die verbunden , daß dieFarben des Grundes, auf welchender Firnis, aufgerragcu ipird, lebhaft