mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 5 5 5
die Talkerde muß natürlicherweise zugleich mit niederfal-len. Die Boraxsaurc ist also mit der Kalkerde naherverwandt, als mit der Talkerde. Bergmau muthmaßt,daß die Alkalien entfernter damit verwandt sind, als dieTalkerde.
H. 905.
Auck» mit der Thonerde verbindet sich die Boraxsaureauf nassem Wege, wenn man die dura) ein Alkali ausdem Alaune niedergeschlagene, auögefüßte und noch nichtgetrocknete Erde mit Boraxsaure und vielem Wasserkocht. Die durchgeseihete Flüssigkeit liefert nach demAbdunff.n keme Crvstalle, sondern eine gummiartigeMasse, von einem sehr zusammenziehenden Gekchmacke.Am besten und leichtesten laßt sich diese boraxsäure Tbonserde Scilla lznrgcicss.dnraxam, ke>r->5 ar^illa?,
dadurch verferci -n, daß man eine Auflösungdes Boraxes in heißem Wasser zu einer Auflösung desAlauns schütter und das Gemisch aufkocht, da sich durcheiire doppelte trennende Verwandtschaft die Schwefel-saure des Alauns mit dein Mineralalkali des Boraxes zueinem Glaubersalze vereinigt, und beym Erkalten zuerstanschießt, ein Theil der Thonerde niederfallt, und dieübrige Lauge die Verbindung der Boraxsatire mit derThonerde enthalt. Im Feuer fließt die boraxsaureThon-crde zu einer Art von Glas Kalkerde, Talkerde und dieAlkalien entziehen die Boraxsaurc der Thonerde.
H. 906.
Mit der Schwererde liefert die Boraxsaurc, wiemit der Kalkerde, ein crdigres Salz, boraxsäureSA?rvcrcrde kuiraeiLuz s. bnraxmuz, lssargz
burytii!. Aöuv-k»' ai- /dickte), das noch nicht naher unter-sucht ist. Bcrgmau vermuthet, daß die Boraxsatiremit der Schwererdc nicht so nahe verwandt ist, als mitder Kalkerde, und stellt jene m der Stufenfolge der Ver-wandt-