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1 (1794)
Entstehung
Seite
542
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54- V. Abschn. Mineral. Säuren u. ihre Verbind.

aufbraust, beym 50^ Fahr, nach Fou'.crov raTheileWasser zur Auf'ösung erfordert, vom siedenden aber nur6 Dhcile, und in sechsseitigen Säulen anschießt, wovonzwey Seiten breiter sind ais die andern, mit dreiseitigenpyramidalischen Eudspitzcn. Sonst finden sich aber auchmehrere Abwechselungen in seiner Crysialleugestalt, z.B.die doppelte sechsseitige Pyramide. Er laßt sich durchsAbkühlen crnftallisiren; am schönsten aber werden dieCrystalle durchs unmerkliche Abdunsten.

§. 882.

An der !uft wird der Borax wenig geändert; dochverliert er mit der Zeit auf der Oberfläche clwaö von sei-nem Crystallenwasser, und wird unscheinbar. In mäßi-ger Hitze zergeht der Borax erst in seinem Crystailen-wasscr, und schwellt dabey ungemein auf, so wie er diesallmählich verliert und zäher wird. Nach dem Erkaltenstellt er jetzt eine weiße, leichte, lockere Masse vor, diewie gebrannter Alaun aussieht; und heißt cwbwanmerVolar (barux utkg. calciums ), der vom crystallini-schen Borax nur in Rücksicht des mangelnden Erystailen-wassers, sonst aber nicht in seiner Mischung verschiedenist, und nach dem Auflösen im Wasser und Crystallisirenwieder zu ordentlichen Borarcrystallen anschießt. DiesCrystallenwasser beträgt nach Vergman 0,49 Theile.Der calcinirte Borax schmelzt endlich beym Anfange desGlühens zu einer Art von durchsichtigem, sehr schmelzba-ren Glase, das aber an der luft mit der Zeit unscheinbarund mehlartig wird, und zerfällt. Dies BoraxglaS istübrigens auch unveränderter Borar; es löst sich wiedervöllig im Wasser auf, und giebt nach dem Abrauchenund Abkühlen ordentliche Boraxervstallc. Das Verwit-tern desselben kömmt ohne Zweifel nicht vom Verluste ei-nes wässerigten Antheils, der nicht dabey seyn kann, son-dern vom Anziehen desselben aus der kufr her. Das Bo-raxglas