in gläsernen Gefäßen niemals rein erhalten werden könne.Zur Bereitung einer remm Flu^parhsäure muß alsodie Destillation des Flußspaths in einer zinnernen oderbleyernen Retorte vorgenommen werden, mir einer bleier-nen Vorlage, oder einer solchen, die auf der innern Fla- !che mit Wachs überzogen ist. Oel, Weingeist, bringenHey der aus gläsernen Gefäßen destillirren Flußsparhsäuredie erdigte Rinde nicht zuwege, wenn sie in der Vorlagevorgeschlagen sind.
T. vv. Scheelens Untersuchung des Flußspathes und seinerSäure, aus den scheues. Abbansl, 1771. S. 122 ff. übers lscyr in Trells clicm. Journal, Tb. ll. S. 192. ff. Ebcnsveflelbcn neue Beweise der Eigenthumlichkeit der Flußspalh- jsaure; in Trells cbenr. Annal. 17L6. Ä> l. S z.ff.
Nach Entdeckung dieser Säure, die Marggraf zwar zuerstwahrnahm, Scheele aber als eigenchümlich bewies, war mansowol über ihre Natur und Identität, als über den Ursprungund die Beschaffenheit der dabey in gläsernen Gefäßen gebil- 1Veten erdigten Rinde ungewiß. Man hielt jene, wie Pciejblev und Mannet, bald für eine besonders inodificirte Vitriol- !säure oder Schwefelsaure, bald, wie Boulangcr und Abilsgaarv, für eine Salzsaure, welche die Kieselerde verflüchtigethätte, bald, wie Sage und Bosc D'Amic, für eine beson-dere Abänderung der Phosphorussäure; diese hingegen hiel-ten Scheele und Bergmann erst für wahre Kieselerde, welcheaus der Verbindung der flußspathsanren Dämpfe mit demWasser ganz neu entstanden und erzeugt wäre; Hcrr Ackarvhingegen behauptete, daß sie eine ganz besondere, eigene Erdesey, welche sich mit der angewendeten Schwefelsäure verflüch-tige, und es auch mit andern Sauren thue, durch Alkalienwieder davon getrennt werde, und alkalischer Natur sei). Ernennt sie flüchtige FlußspacherSe.
Scheele a. a> O. in Trells chem. Journal. ex-
xerimeut«, releurcchez snä oblervutiorw ou tbe vi'treous8pur. Uonä. 1775. 8- Einige Versuche mit Flußspath undZlußspachsäure von l). p. L. Abilgaarv; ans ven Schrif-ten scr Socicrac zu Topcnhagen, übers, in Trells neuesten ^lLntSeck. Th. II. S. 168. im stc j
D. X. S. ro6. m ch/c»/. ste stscimu/-
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