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V. Abschn. Mineral. Säuren u. ihre Verbind.
den, daß ein solches Gemisch das Gold auflöse, welchesweder die Salpetersaure, noch die gemeine Salzsäurefür sich zu thun vermögend sind. Die Alchemisten gabendeswegen diesem Gemische den Namen Ixo uMwaster(/tgug rezis, 'vT), weil es den König der Metalle, dasGoch, auflösen könne. Man nennt es auch Goldsjcbeideroasser, und nach der neuen Nomenclatur sißspetcrjaltre Salzsäure (eVeiäum nitro - murisckcumz
§. 84Z.
Wenn man einen oder zwey Theile starke und ftr-benfreye Salpetersäure mit vier Theilen rauchendem Salz-geist zusammenmischt, so entsteht eine Erhitzung und einAufbrausen, und man bemerkt, wenn man die Mischungin einer Luftgeräthschaft macht, daß sich dephlogisnsimSalzsäure entwickelt; so wie sie übergeht, färbt sich dierückständige Flüssigkeit; aber es entbindet sich keine Sal-peterluft, die auch mir der dcvhlogistisirtcn SalzsäureNichtbestehen kann (§. 8z 1.).
Dcrcbollct Bemerkungen über das Königswasser nnd einigeVerwandtschaften der Kochsaizsäurc; avs ven Mcm. Äe /'ac.soz/. -ic.c^/c. S. 269. überftyc n: Lrclls chemischeii2innalen 1791. Ii. S. iz6, ff.
§. 844-
Es entzieht also in diesem Prozeß nach einer doppel-ten Wahwerwandtschast die Salpetersäure der Salzsäureden Brennstoff, und tritt ihr dagegen einen Anthcil !e-bensluftbasis ab. Die Salpetersäure wird also phlogisti-sirt, und die Salzsäure dcphlogististrt; da aber letztereflüchtig ist, so erhebt sie sich, und zwar um so mehr, jemehr das Gemisch erhitzt wird. Die Salpeterluft, diezugleich mit übergeht, wird von der dephlogisiisittcn.Salz-säur: wieder zersetzt, und zersetzt auch diese; es findet sich
daher