mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 517
Schmelztiegel, so entsteht eine heftige Verpnffung. Auchmit dem Schwefel verpufft es in der Glühehitze. MitPhosphor zusammengcricbcn entsteht eine heftige Deto-nation mit einem starken Knall, die leicht für den Ar-beiter gefährlich werden kann, und mit einem heftigenSchlage begleitet ist. Die Schwefelsaure treibt nachHrn. Trommsdorff daraus wieder dephlogistisirte Salz-saure aus.
Veelhollet in ttrcllg chcm.Ann. 1787. B. II. S. 57. Uebereinige neue Mittelsalze mit der dephlogistisirten Salzsäure,von Hrn Dollsuß; ebendaselbst 1788. 27 I. G. zig. ff.Ucdcr das Neutralsalz aus dcphlogistisirter Salzsaure undPflanzenalkali, von Hrn. Troimnndorff, ebendas. 1792.D. I. S. 422. f. XVurzen, cbcnvaf. II. L>. S. 402.
§- 8Z5-
Mit dem Mineralalkali und der dephlogistisirte»Salzsäure erhielten Hr. Dollfuß undGadolin ein Neu-tralsalz in prismatischen Cry-stallen, das auch auf glühenden Kohlen, wie Salpeter,verpufft, und in seinem übrigen Verhalten dem mit Gc-wachsalkali bereiteten Salze ahnlich ist.
Dsllfust a. a. O. S. z 21. f.
§. 8z6.
Das Ammoniak wird von der dephlogistisirtenSalzsäure zersetzt, wie ich schon vorher (§. 8zo.) ange-führt habe; die letztere wird zur gemeinen Salzsaure, diesich dann mit dem überschüssig zugesetzten Ammoniak zumgemeinen Salmiak vereiniget.
H. 8Z7.
Vom Kalkwasser wird der Dunst der dephlogistisir-ten Salzsäure verschluckt; man kennt aber zur Zeit dieseVerbindung der dephlogistisirten Salzsäure mit der ^xalk-
K k z erde