Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
515
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 5 l 5

beplogistisirten Salzsäure enthalt, darüber halt, so ent-stehen sogleich unter Erwärmung eine Menge weißer Ne-bel, die nach gemeiner Salzsaure riechen. Das Am-moniakgas wird bcy der Vermischung mit dem Dunsteder dephlogistisirten Salzsaure völlig zersetzt; es entstehteine Art von Verbrennung; es bildet sich Stickgas, Was-ser, und gemeine Salzsaure. Ist des Ammoniakgas zuviel, so entsteht aus ihm und letzterer auch gemeiner Sal-miak. Diese Erfahrung bestätigt die Zusammensetzungdes Ammoniaks (hp. zaz. 741.). Gießt man in ein Glas,das Zo bis 40 Cubikzoll erwärmten Dunst enthalt, miteiucmmale zwei) O.uenrchen starken atzenden Salmiak-geist, so wird das Glas unter sausendem Geräusch mitrothem Fetter erfüllt, und heftig erhitzt.

Zöerrhollcc'a oben (§. 741.) cmgcf. Vbandi. Npestrumb a.

tp. in Cr. Ann. 1790. L>» i. S. 20.

§. 8Zr.

Das Salpetcrgas wird vom Dunste der dephlogisti-sirten Salzsaure zersetzt; es bilden sich rothe Nebel unterErwärmung; und beide elastische Flüssigkeiten werdeneben so zerstört, als wenn man Lebenslust zum Salpeter-gas bringt. Es erzeugt sich aus beiden ein Gemisch vonphlogistlsirter Salpetersäure und gemeiner Salzsäure.

H. 8Z2.

Auch das hepatische Gas wird von der dephlogisti-sirten Salzsäure zersetzt, und es schlägt sich svwol ausdem Gas selbst, als aus dem hepatischen Wasser, dasman damit in Berührung bringt, Schwefel nieder, wäh-rend die dephlogisiisirte Salzsäure zur gemeinen Salz-saure übergeht.

Kk 2

Neutrab