Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
511
Einzelbild herunterladen
 

Mit Alkalien. Erden und Brennstoff. 5: -

§. 8-1.

Diese elastische Flüssigkeit, deren Erfinder Scherlsist, oder vielmehr ihre Basis, heißt dephlogistisirteSalzsäure s^cieium muristicum clepblnßistioät'im ),nach dem antiphlogistischen System aber simerstoffhahtige oder ox^gcrusirre Salzsäure (Kciäum murimi-cum oxv^snatum, Ackcis Außer

der angezeigten Weise kann man sie auch so erhalten,daß man in der Retorte auf ein fein gepulvertes Ge-menge von z Theilen Küchensalz und i Theil Braunstein,Theil Vitriolöl gießt, das man vorher mit gleichenTheilen Wasser verdünnt hat.

L. W. Scheele vom Braunstein und dessen Eigenschaften;in Vcn schrvcvischen Abbanvl. vom I- 1774. G. <yy. ff»übers, in Crclla neuesten iLrnV. in der Ehemie, Th. I.S. ms. ff. (S. 126.). Rarsten ph)>s. chcin. Abhanvl.iH» i. S, 2oü»

§. 822.

Mit Unrecht nennt man die nach der vorher ange-führten Art erhaltene elastische Flüssigkeit ein Gas(Las aciaum murislicum oxzAonutum. »m-

Denn, wenn eine Gas- oder lust-ark sich durch die Permanenz ihrer Eiasticicät in der Kaltevom Dampfe unterscheidet (H. izo.), so kann ihr jenerName nicht zukommen. Die elastische dephlogistisirteSalzsäure gerinnt nervlich in der Kalte zu einer festencrystallinischen Masse, von spießigter Gestalt, die durchdie Wärme wieder zur elastischen Flüssigkeit wird, wieder sel. Carsten zuerst beobachtet hat. Hr. VOcstrumbleitet die Ursach dieser Gerinnbarkeit mit von dem Braun-stein ab, den die dephlogistisirte Salzsäure aufgelöst ent-halt, und mitvcrflüchtiget hat, der sich auch durch einAlkali aus der Auflösung der elastischen dephlogistisirtenSalzsäure im Wasser fallen laßt, und in desto größerer

Menge