Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
309
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 309

Schwefelsaure verbinden könne, als er sonst von Naturenthalt, dadurch, daß man Vicriolöl aus einer Retortedarüber bis zum Glühen und zur Trockniß abziehet. Erwird dadurch mit Schwefelsaure übersättiget, und er-langt andere Eigenschaften. Er röthet die blauen Pflan-zenfarben, er ist auflöslicher im Wasser, er hat einensäuerlichen Geschmack, und braust mit den kohlensaurenAlkalien auf. Aber seine überschüssige Saure hangt ihmnicht bloß mechanisch an: denn sie kann weder durchsAuflösen mit Wasser und durchs Crystallisiren, nochdurch die Dcstillationshitze davon geschieden werden.Nach Fourcrov schmelzt diese Verbindung in der Hitzeauch zu einer Art von undurchsichtigem Giase, das sichwieder im Wasser auflöst, die Feuchtigkeit aus der wftaber nicht anzieht, ohngeachtet es sauer schmeckt.

Llemens cdim. 4 eä. 1°. II. S. il.

§- 47Z-

Das schwefelsaure Gewachsalkali wird in dem Mi-neralreiche selten natürlich gefunden. In mehrern Ge-wachsen aber ist es zugegen, wenigstens trifft man eshäufig in der Asche verschiedener Pflanzen an; und dasgewöhnliche aus der Asche der harten Holzarten gezogeneAlkali ist mehr oder weniger damit verunreiniget.

Schwefelsaures Miueralalkali, oder Glaubersalz.§- 474.

Mit dem Mineralalkali gesättigt giebt die Schwefel-säure das Glaubensche Salz oder Glaubers VOunsdersälz der Officium (lal mirsdils (ZIanberi), welchesiin Systeme schwcfeljaurcs oder vittiolsäurcs NMNeralalkalt(Matrum luIpbuiiLam f. vitriolatum, Loüg,vitriolatg, ^VlLgli nnneralo vitnolgtum, 8ulpkm5 Loclss,tie 5ourie) genannt wird. Dieses NeutralsalzU z schießt.