Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
307
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff. ZO?

einander gefügten, Pyramiden bestehen, manchmal auchmit einer noch dazwischen liegenden kurzen sechsseitigeirSäule. Durch schnelles Abdunsten der Salzlauge ent-stehen zusammenhangende, unordentliche Crystalle, wiedas verkäufliche Salz ist.

§. 469.

Der vitriolisirte Weinstein hat einen bitterlichenGeschmack. Er löst sich nur in geringer Menge undlangsam im kalten Wasser auf. Beym 50^ Fahrenheiterfordert er 16 Theile Wasser zur Auflösung, beym Sie-den aber nur 4,120 Theile. Er laßt sich also durchsAbkühlen crystallisiren. Seine Schwerauflöslichkeit istschuld, daß er als ein Pulver niederfällt, oder einen un-förmlichen Klumpen bildet, wenn man, nicht stark genugverdünnte, Schwefelsäure zum Gewächsalkali schüttet.Der vollkommene vitriolisirte Weinstein enthält nachBergmann 0,52 an Gewächsalkali, <2,40 Schwefelsäu-re, und nur 0,08 Crystallssationswasser.

§- 47°-

An der luft sind die Crystalle des vitriolisirten Wein-steines beständig; er zerfließt nicht und zerfällt auch nichtin der Wärme. Auf Kohlen geworfen knistert er, undzerspringt wegen der geringen Menge seines Crystallen-wassers. Er erfordert zum Schmelzen eine sehr beträcht-liche Hitze; und schmelzt erst nach dem Glühen zu einerundurchsichtigen, zerreiblichen Masse, die im Wasserauflösbar, und unveränderter vitriolisirtcr Weinstein ist,der nur sein Crystallenwasser verloren hat.. Denn vowder Säure läßt sich durch die Hitze nichts aus ihm aus-treiben. Bey anhaltender Gluth aber verflüchtiget sichdies Salz endlich doch, aber ohne daß es zersetzt würde.Die Kieselerde bringt er in starker Hitze nach Achard zurVerglasung.

Us §4?r.