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1 (1794)
Entstehung
Seite
283
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mit Alkalien, Erden und Brennstoff. 2 8 z

mcstoff vernichtet. Schüttet man recht starkes flüssigesAmmoniak (H. zi8.) in eine Flasche mit kohlensauremGas, so schießt das entstehende kohlensaure Ammoniak zuordentlichen Crystallen durch die Ruhe an.

§. 425-

Sonst gewinnt man das kohlensaure Ammoniakauch auf andere in der Folge zu beschreibende Weise austhierischen Substanzen durch trockene Destillation dersel-ben, insbesondere aber durch Zerlegung des salzsaurenAmmoniaks, oder gemeinen Salmiaks, vermittelst kohlen-saurer feuerbeständiger Alkalien und Kalkerde. Das koh-lensaure Ammoniak heißt daher auch flüchtiges Sal»MlakAlz (8al volgtils tsliz ammornsci), und die wässe-rige Auflösung desselben rartaristrrer Salmiakgeist(bchirckuz ializ smmomgci tsrtsrltatuz).

§. 426.

Die Crystalle desselben sind ziemlich unbestimmt;Bergmann erhielt sie in Octa ödren, mit vier abgestumpf-ten Winkeln; Rome de jZ.isle beschreibt sie als kleine,dünne, vierseitige, zusammengedrückte Säulen, mit ei-ner dachförmigen oder zweyscitigcn Endspitze. Ihr Ge-schmack ist zwar noch immer urinös; doch minder stark,als der des reinen Ammoniak. Ihr Geruch ist flüchtigund durchdringend; doch in mindcrm Grade, als derdes letztem. Sie wirken auf Pflanzenfarben noch wieAlkali. Sie enthalten im vollkommenen Zustande nachBergmann 0,12 Crystallisationswasser, 0,45 Kohlen-säure und O,4z Ammoniak, und brauchen in der MittlernTemperatur etwa 2 Theile Wasser zu ihrer Auflösung.In verschlossenen Gefäßen, worin zugleich Luft einge-schlossen ist, verwittern die Crystalle, und werden un-durchsichtig. Das kohlensaure Ammoniak ist flüchtig inder Wärme, ohne zersetzt zu werden. Es muß in wohl-verschlossencn Gefäßen aufbewahrt werden-

H. 427.