Erden.
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Glas kann durchs Zusammenschmelzen mit mehrcrem Al-kali nicht nur weicher und leichtflüssiger, sondern auch selbstzur Auflösung im Wasser geschickt gemacht werden.
h. 351-
Wenn man daher gutes weißes Glas mit dreyThei-len Pottasche; oder reine kieselartige Steine oder Quarz-sand mir vier Theilen derselben schmelzt, so erhalt mandaraus eine Masse, die zwar glasartig aussieht, abereinen scharfen, atzenden, alkalischen Geschmack auf derZunge verursacht, sich im Wasser auflöst, und auchschon an der Luft zerfließt. Die so zerflossene oder inwenigem Wasser aufgelöste, Masse heißt Asse sc lfcu chstig^eir (ickguor llüLum).
§- 352.
Um die Kieselfeuchtigkeit zu bereiten, muß man dieerwähnten Gemenge erst gut zusammenreiben, und dannin einem bedeckten eisernen, nicht so gut in einem thöner-nen, Tiegel vor dem Gebläse so lange schmelzen, bis dieMasse nicht mehr aufsteigt, sondern gleichförmig unddünne fließt, damit die Kohlensäure aus dem Alkali völ-lig entweiche, welche die Vereinigung des letzter» mitder Kieselerde hindert. Man gießt dann die Masse aufein erwärmtes Blech, und löst sie am besten sogleich indrei) bis vier Theilen Wasser auf, und seihet die Auflö-sung klar durch.
§> 353-
Eine jede Sälire schlagt aus der Kieselfeuchtigkeirdie Kieselerde nieder, weil das Alkali auf nassem Wegenäher mit der erster» verwandt ist, als mit der letztem.Die Kieselerde scheidet sich in einem höchst feinen undlockern Zustande ab, und wenn die Kieselfeuchtigkeit mit
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