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Zdekmanns Technologie, S. zoz.
Von der Verfertigung der Glasperlen oder des Schmelzess. Succow Anfangsgründe vcr techn. Lhcmlc, §. 54g.
§> Z-kst-
Zu diesen Glasflüssen gehört auch die Email, wo-mit Metalle überzogen werden. Sic ist entweder undurchsichtig od r durchsichtig, entweder weiß oder man-nigfaltig gefärbt. Die Grundlage seder Emaille ist einleichtflüssiges Glas, das aus dem vorher beschriebenenStraß bcy einem Zusätze von Mehrerin Bleykalke er-halten werden kann. Durch Zusatz von Zinnlalk wirddies Glas opak und milchweiß, dergleichen die rvelsteEmail ist. Soll die Emaille gefärbt scyn, so setzt mandem Glasflusse die schicklichen Metallkalke zu, und schmelztihn damit zusammen. 'Allemal muß die Emaille leichtflüssi-ger seyn, als das damit zu emaillirende Metall. Leichtflüs-siges Metall kann man deswegen nicht emailiircn. Es wer-den dazu nur Gold, Silber und gelbes oder rorhesKupferangewender. Bey dem Emaillireu dieser Metalle wird dasSchmelzglaS fein gepulvert und mit Wasser geschlemmt,und der feuchreSatz auf das zu überziehende Metall aus-gebreitet, abgetrocknet und unter der Muffe! geschmolzen;nach Erfordcrmß der Umstände auch wol noch mit einerzweyten Lage darüber auf eine ähnliche Art verschen; hier-auf wird auch wol die Oberflache geschliffen und polirr.Soll die Email Mahlcrey haben, so werden die Pigmen-te, wozu man auch nur metallische Kalke nehmen kann,aufgetragen und nachher abermals unter der Muffel ge-brannt. Diese Pigmente müssen aber leichtflüssiger seyn,als die Email selbst.
Von den Pigmenten sowol zur Email selbst, als zur Mahlercyauf derselben, kann erst in der Folge bcy den Metallen gehan-delt werden.
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