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1 (1794)
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212
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212 III.Abschn. Von den Salzen im Allgemeinen

Ammoniak. Es kann hier noch nicht die Art und Weiseangeführt werden, sie zu gewinnen lind in dem Zustandeder Reinigkeit darzustellen, worin sie die Natur nicht lie-fert. Ich muß sie also hier nur historisch aufführen, undich merke bloß noch an, daß sie in dem Zustande ihrerReinigkeit, wegen ihrer Wirkung auf die thierische Faser(H. z ro.), auch äyende Alkalien (glcgiia cimckic-») ge-nannt werden. Man gewinnt sie gewöhnlich mit Koh-lensaure oder mit Luftsaure vereinigt, und nennt sie in die-sem Zustande wegen ihrer mindern Aetzbarkeit auch miffde Alkalien. Allein diese kohlensauren Alkalien könnennicht als reine Alkalien angesehen werden, von denen hierdie Rede ist.

H. Z14.

Das Gewächsalkali, oder die (einfache, reine)Pottasche (pntgt'imum, Av.), das Ge<?

rväcbslaugensalz, das vegetabilische L.augcnsäl;(Alcgli veßetabilk-), ist, wenn es völlig ausgetrocknetist/ ein weißes, festes Salz, ohne Geruch, von einemgewissermaßen feurigen Geschmack und einer sehr großenAehbarkeit auf das Zellgewebe und die thierische Faser '(alkalischer Acystein der Wundärzte, lach? c-m-

stimiz alcglirmz, Lgnterium Potentials). Es löst sichim Wasser leicht auf, und zwar unter Erwärmung, und 'hat einen so großen Hang zum Wasser, daß es dasselbeaus der Luft sehr kraftig in sich zieht, und daher an fcuch- ^ter Luft zerfließt. Bey diesem seinem freywilligen Zerflie-ßen an der Luft zieht es aber auch die darin befindlicheKohlensaure an, und bleibt dann nicht mehr reines Lau-gensalz. Um es im Zustande der Reinigkeit zu erhalte»,muß man es deswegen in genau verschlossenen und gegenden Zugang der Luft und Feuchtigkeit verwahrten Ge-fäßen aufbewahren. Das feuchte oder aufgelöste Ge-wächsalkali zeigt einen eigenen laugenhaften, schwachen