und den Alkalien insbesondere. 207
Weingeist. Oder man verfertigt auch mit Lackmusgefärbtes Papier, indem man etwas weniges Stärke-mehl mir der gesättigten LackmuStinctur kocht, und schmaleStreifen Papier darin einweicht und im Schatten trock-net ; oder man wendet die verkäuflichen Turnesollapp?che» an. Außer den angeführten Reagenrien für Sau-ren könnte man noch mehrere blaue Pflanzcnfarben hieranwenden; man kann aber mit der Lackmusrinctur alleinrecht gut auskommen.
Ueber die Bereitungsart einer neuen Probeflnssigkeit, die Ge-genwart der Säuren und Alkalien in chemischen Mischungenzu entdecken, von Herrn Jamen VOarc; in LreUs chem.Annale», Jahr 17L6. B. I. S. 146»
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Unter den sauren Salzen, welche die Natur liefert,und die Kunst darstellen kann, treffen wir mehrere Ver-schiedenheiten in Ansehung ihres Verhaltens gegen an-dere Substanzen an, und müssen deswegen mehrere Ar-ten davon unterscheiden, die wir erst in der Folge einzelnbetrachten können. Gewöhnlich theilt man die Saurennach den Körpern, aus denen man sie erhalt, in mittenraliscbe (^ci<sa minerslia), in vegetabilische oderGervachssauren (iVcicla veZetshiliu), und in rhie?rlsche Sauren (^clcls gnimuliu) ein; indessen sindmanche Säliren den Körpern mehrerer Reiche der Na-tur gemeinschaftlich eigen. Verschiedene Säuren, dieman als identisch ausgegeben hat, sind noch nicht alssolche erwiesen.
Wir betrachten in der Folge als eigene Arten der Säuren:
1) Die Rohlensänre oder L.nftsäure (/Vcläum carboulcum,l'. sd'reum. /teilte
2) Die Schwefelsäure oder vuriolsaure (^elänm kulplni-ricum, f. vitrlollcum. seilte
z) Die Salpetersäure Gcläum nltticurv.
4) Die