und den Alkalien insbesondere. 2VZ
und in der Einsaugung dieses Crystallenwassers liegt derGrund, warum die verwitterten Salze mit Wasser erstErwärmung hervorbringen, da sich die crystallinischendarin unter Erkaltung auflösen. Das Phänomen laßtsich sehr ungezwungen aus den oben (H. 21z.) angeführ-ten Gesetzen des Wärmestoffs erklaren.
H. zor.
Nicht bloß die Salze, sondern auch andere festeKörper, nehmen eine bestimmte Form an, und ihreTheile bilden Gruppen von eigenen Gestalten, sobald sieungehindert und frcy der Bewegung folgen können, welchedie Kraft der Cohasion in bestimmten Richtungen unter ih-nen hervorbringt. Diese Bedingung wird dadurch erreicht,daß sie erst flüssig gemacht werden, wodurch sie eben Ver-schiebbarkeit der Theile in einem hohen Grade erhalten,worauf sie dann bey dem Uebergange zur Festigkeit, nachWegnahme dessen, was flüssig machte, sich in bestimm-ten Gruppen an einander anHaufen. Unter dieser Be-dingung kann man wol von allen festen Körpern behaup-ten, daß sie eine gewisse bestimmte Gestalt beym Zusam-mentreten annehmen, und dadurch entweder eine be-stimmte Form im Umrisse, oder wenigstens ein bestimm-tes Gefüge erhalten. Die Natur zeigt uns diese be-stimmte Gestalt und Fügung an unzahligen festen Kör-pern in unzahligen Verschiedenheiten, an Erden undSteinen, Salzen, Metallen, dem Schwefel, und demfesten Wasser; und wenn zahlreiche Arten nicht in dieserregelmäßigen und bestimmten Gestalt oder Fügung er-scheinen, so laßt doch das, daß eben diese Arten sonstauch so angetroffen werden, schließen, daß bey ihrem Ge-stehen die Bedingungen fehlten, unter denen nur jenesPhänomen stattfinden kann. Bey einigen zähen Kör-pern , wie bey den dehnbaren Metallen, läßt sich das be-stimmte Gefüge ebendeswegen nicht wahrnehmen, weil
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