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1 (1794)
Entstehung
Seite
176
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II. Abschnitt.

Kohlensaures Gas.

H. 260.

Das Verbrennen der Aohle macht uns noch miteinem Umstände bekannt, der bey dem Verbrennen sehrvieler anderer Substanzen eintritt, nemiich mit der Erzeu-gung einer Gasart, die bep dem Verbrennen des Phosphorsnicht Start fand. Man bringe zu dem Ende unter eine,mit reiner Lebenslust gefüllte, und mit Quecksilber gehöriggesperrte Glasglocke etwas, vorher wohl ausgeglühete,Holzkohle, an die man ein Stückchen Zunderschwammmit etwas wenigem Phosphor befestigt hat. Man zün-de den Phosphor durch ein Brennglas unter der Glocke,oder durch ein gekrümmtes glühendes Eisen durch dasQuecksilber hindurch, an; die Entzündung verbreitet sichdann bald zum Zunderschwamm und von da zur Kohle;das Verbrennen geht schnell und mit ziemlich starkemLichte von statten. Damit nun durch die anfanglicheDilatation keine Luft entwische, muß man vorher Sorgegetragen haben, daß das Quecksilber in der Glasglockehoch genug siehe. Nachdem alles erkaltet ist, so findetman die Luft nur um weniges, bey weitem nicht so ver-mindert, als durch das Verbrennen des Phosphors ge-schähe. Die übrigbleibende Luft ist auch nicht weiter zurferner» Unterhaltung des Verbrcunens tauglich, so we-nig, als zur Unterhaltung des Athmens für ?hiere.Bringt man aber diese übrigbleibende Luft mit kaltemWasser zusammen, so wird sie davon nach und nach ein-gesogen, und das Wasser erhält die Eigenschaften einerschwachen Säure und röchet die Lackmustinctur. AetzendeLauge und Kalkwasser verschlucken diese Luft noch schnel-ler, und erleiden dadurch selbst Veränderungen ihrerNatur, wie wir in der Folge sehen werden. Die davonÜbrigbleibende Luft, welche das Wasser oder die ätzendeLauge nicht verschluckt, ist der Änthell unveränderter Le-bens-