II. Abschnitt.
Phlogision Epoche machte, und nachher das ganze Sy-stem der Chemie darauf gegründet wurde.
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Ge ErM Gmbl zufällige Gedanken, und nützliche Beden-ken über den Streit vom sogenannten duhMur, HalleZ747- «-
§. 254.
Allein die Meinungen, über die Natur dieses Phlo-gistons, und über die Art und Weise, wie dadurch Feuerhervorgebracht werde, blieben sehr getheilt. Grahl dachtesich nach Vecbers Grundsahen das Phlogision in einererdigten Form, und glaubte, daß es das Elementarfeuergebunden enthielte, das bey dem Verbrennen daraus freywerde. Die nachfolgenden Chemisten änderten diesenBegriff vom Phlogision mannigfaltig ab, wie sich dieKenntnisse von den Umstanden bey dem Phänomen desVerbrennenö, von dem Einflüsse der Luft und den Ver-änderungen derselben dabey vermehrten.
§- 255-
Herr L.avsis?er, dem wir die genauere Kenntnißder oben (§. 240. 245.) angeführten Bedingungen undUmstände beym Verbrennen vorzüglich verdanken, hieltsich nach diesen Erfahrungen für berechtigt, die Annahmeeines eigenen entzündlichen Grundstoffes oder Phlogi-stons ganz aufzugeben, und ohne dieselbe das Phänomendes Verbrennens zu erklaren. Das System der Chemie,das er errichtet hat, heißt daher das anriphloAtstlsche.Nach ihm ist die Quelle des Feuers beym Verbrennennicht, wie Grab! annahm, im verbrennlichen Körper,sondern bloß in der Lebensluft, die eine Bedingung zumVerbrennen ist. Die Lebenslicht besteht ans einer eigen-thümlichen Grundlage oder Basis, die crVxygcne nennt(§. 246.), und aus Warmestoff nnd Lichtmaterie, die
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