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1 (1794)
Entstehung
Seite
168
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?68 II. Abschnitt.

§. 24?.

Uebngens müssen wir die atmosphärische tust von derAtmosphäre selbst oder dem Dunstkreise unserer Erde un-terscheiden , worin außer der eigentlichen atmosphärischenLuft, noch andere elastische Flüssigkeiten, als Wasser-dunst, lufnaures Gas, und andere Luftarten im verän-derlichen Verhaltniß zugegen sind. Auch das Verhalt-niß des Stickgas und der Lebensluft darin ist nach demLocale veränderlich.

Theorie des Feuers und des Verbrennens.

§. 250.

Man pflegt das Wort Feuer (W) in einer garVerschiedenen Bedeutung zu nehmen, und darunter ent-weder bloß den Warmestvff allein zu verstehen, den mandeswegen auch wol mit dem Namen ^lcmemarfeuerbelegt, oder darunter nur eine Modification des LichtS,oder endlich den Znstand zu begreifen, wo sich beides,Licht und Warme, zugleich unfern Sinnen zeiget. Indieser lehtvrn Bedeutung nehmen wir es hier. Wir be-trachten alsochier den Zustand der Körper, worin sie zugleicher Zeit erwärmen und erleuchten, wie es bey demeigenrlichen Verbrennen der Fall ist. Feuer ist diesem-nach die Verbindung des Lichts mit freyem Warmestoff.

§. 251.

Man unterscheidet das Gonnenfcuer vom Aus

cbenfuer. Jenes ist das reinste, dieses enthalt nichtnur mehr oder weniger fremdartige Theile, die bey demVerbrennen zugleich mit entwickelt werden, fondern esist auch darin die Verbindung zwischen dem Warmestoffund dem Licht nicht« so innig, als im erstcrn. Daherkömmt es, daß man durch eine kalte Glastafel das Ge-sicht gegen die Gluth desselben eine Zeitlang schützen kann,was beym Sonuenfeuer nicht angeht.

H. 252.