152 II. Abschnitt.
Lichtmatene. Brennstoff.
§. 221.
Die materielle Ursach der Empfindung, die jeder-mann unter dem Namen des Gehens kennt, heißtLAcht, oder Lhichrmarerie (lux, materig lucis), undder Zustand der Körper, die in unserm Gcsichtsoraan dieEmpfindung des Sehens hervorbringen, Erleuchtungoder Helligkeit (claritaz), welchem die Dunkelheitoder Flttstermß entgegcngeseht wird, die also nichts po-sitives ist.
H. 222.
Diejenigen Körper, die aus sich selbst das licht ent-wickeln, und also für sich allein die Empfindung des Se-hens verursachen, heißen leuchtende Körper, wie dieSonne und die brennenden Körper; alle andere Körperober, die uns nur durch Hülfe des von jenen mitgetheil-ten Lichts sichtbar werden, heißen, wenn sie die Empfin-dimq des Sehens bewirken, erleuchtete oder erhellteKörper.
H. 22Z.
Solche Körper, welche die Wahrnehmung andererleuchtender oder erleuchteter Körper durchs Gesicht nichthindern, wenn sie sich in der geraden Linie zwischen demAuge und diesen Körpern befinden, werden durchstich»tlge Aorper '.cmrpcira illapliana, pelluciila, tranüpg.rencia) genannt, denen die opaken oder undurchsich»tlgcn entgegengeseht werden. Die Durchsichtigkeit jenerleidet übrigens verschiedene Stufen.
H. 224.
Die Phänomene der Optik beweisen, daß sich dasLicht von den sichtbaren Puncten nach allen Richtungenfortpflanze, und wir können uns die Verbreitung des
Lichts