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1 (1794)
Entstehung
Seite
134
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II. Abschnitt»

so von der Empfindung dcr Warme und Hitze, davon esdie materielle Ursach ist, zu unterscheiden.

§. 190.

Da wir dies Wesen, außer dem allgemeiner« Ge-fühle, keinem eigentlichen Sinne bemerkbar darstellenkönnen, so müssen wir seme Narur und seine Eigenschaf-ten aus den Erscheinungen und Wirkungen, die es inVerbindung mit andern gröbern und mehr sinnlichenS offen äußert, folgern. Das erste, was wir an denKörpern bemerken, die wir in den Zustand bringen, daßsie in uns die Empfindung der Erwärmung oder Erhi-tzung bewirken, ist die Ausdehnung in einen größernRaum, oder die Zunahme ihres Inbegriffs (rarelüüiv).

§.

Man bedient sich dieser Veränderung des Volumi-»is gewisser Substanzen selbst als Maaßstab zur Be-stimmung der Abnahme oder Zunahme derO.uantität derfreyen Warmerhcilchen in verschiedenen Umstanden derKörper, oder gründet darauf die Einrichtung dcr Werk-zeuge, die uns Aenderungen der Wärme bemerklich ma-chen, der Thermometer. Thermosöope, Warme?Messer, und der Pyrometer, deren nähere Beschaffen-heit und Graduirung für die Physik gehört.

H. 192.

Man nennt die Warmematcrie in dem Zustande,da sie dw Empfindung der Hitze oder Warme auf uns,oder die Rarefaccion der thermoskopischen Substanz her-vorbringt, freye, fühlbare, thermomcrnschc War?memarerie (süZtori-i (Mlnrix suo.sikiiiz). Es lassen sichaber die Phänomene nicht gcnugthuend erklären, wennman nicht annimmt. daß die Materie dcr Wärme einedistrete Flüssigkeit ist, deren Thcilchcn in Beziehung auf