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1 (1794)
Entstehung
Seite
123
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zur chsm. Untersuch, der Körper überhaupt. 12z

ein etwas großes Brcnnglas; künstliche Magneteund Magnetnadeln, Mikroskope, und endlich einclecmsther Apparat.

§. 174-

Die unentbehrlichsten Dinge in der chemischen Ge-rathschaft sind endlich noch die Waagen und Gewichte.Elftere Mllß man von verschiedener Große haben, und esverstehet sich von selbst, daß sie sammttich richtig scyn undscharf ziehen müssen. Besonders gilt dies für die klei-nern Waagen, vornemlich für die probirwaagc, beyder man auf Empfindlichkeit und auf die Lange der Bal-ken wohl Rücksicht zu nehmen hat, und welche man auch,um sie für Staub und für den Zugang der Luft zu sichern,in Schranken mit Glasfenstern einschließt. Man mußsie nie mit zu großen Gewichten beschweren.

H. 175.

Um die Schriftsteller in den verschiedenen Theilender Chemie gehörig zu verstehen, muß man sich mit denEintheilungen und dem Unterschiede der verschiedenenGewichte, welche bey ihnen vorkommen, wohl bekanntmachen. Das Apotheker- oder Nürnbergisthe Mc-dicinaigewicht Gallus mellicinsle) ist durch ganzDeutschland einerlei). Ein Pfund (librg, stz) wirdin zwölf Unzen; die Unze (unci'g, z) in acht Drach-men; die Drachme (llrsLbms, Z) in drey Scrupel;und der Scrupel (lcrupulrw, )) in zwanzig Grau(ßrsns) getheilt. In Frankreich theilt man die Unzein acht Gros oder Drachmen, diese in drey Scrupel,den Scrupel aber in 24 Gran lftrsms). Das fran-zösische Apothekerpftmd zu 12 Unzen gerechnet, ist aberschwerer, als das deutsche. Denn dieses macht nuri! Unzen 5 Drachmen z? Gran im französischen Ge-wichte. Das deutsche Apothekerpfund ist serner auch

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