i2v l. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse
mchresten Dest'llirgefaße finden bemn Sublimiren eineAnwendung. Den aufsubnmircen Körper sammlet manin dem Helme des Kolbens, worin die zn sublimirendeMarerie liegt, der keinen Schnabel zu haben braucht,wenn die Sublimation ohne Destillation ist. Ein solcherHelm heißt ein blinder H>el«tt Gl mbicu.« coucuch.Ferner wendet man bey schwer aufsteigenden Dingengläserne Retorten an, in deren Gewölbe oder Hals sichdie Dünste aufsublimiren; leichiere Dünste sublimirensich auch wol in der Vorlage; und wenn eine Destilla-tion zugleich dabey ist, so sind solche Vorlagen sehr gut,welche in der Mitte des Bauches ein loch mit einer Röh-re haben, durch welcbeö sich in ein daran befestigtes Glasdie Flüssigkeit bequem absondern laßt.
§. l68.
Auch kleinere Kolben, Phiolen und gemeine cylin-drische Medicinglaser kann man zu den Sublimationengebrauchen. Man verstopft ihre Mündung wahrend der-Operation mit einem papiernen oder thönernen Stöpsel.Der Sublimat legt sich an dem Obertheile jener Gefäßean. Endlich wendet man in einigen Fallen bey trocknenSublimationen Töpfe oder Sebmelztiegel an, die manmit den zu verflüchtigenden Substanzen anfüllt, und miteiner Papierreute bedeckt, worui sich der sublimirte Kör-per sammlet. Ganz eigends dienen auch dazu die Alubeloder Slibllniirröpfe, die man sich als mehrere auf ein-ander passende und im Gewölbe offene Helme vorstellenkann. Ihr Gebrauch ist aber sitzt sehr eingeschränkt.Noch sind bei) gewissen Sublimationen eigene Einrichtun-gen nothwendlg, die sich theils auf die Beschaffenheitund Form, welche der zu sublimirende Körper erhaltensoll, theils auf die Quanritac, welche auf einmal subli-Mlrt werden soll, und auf die Ersparnis der Kostengründen, wovon wir un Folgenden reden werden.
§. 169.