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1 (1794)
Entstehung
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91
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 91

120.

Andere Arten von Schmelzungen, zumal im Klei-nen, verrichtet man in Gefäßen, die auch, nach Be-schaffenheit der zu schmelzenden Körper, und der Ab-sicht, die man dabey hat, von verschiedener Form undMaterie sind. Leichtflüssige Dinge kann man in metalle-nen, am besten in eisernen, Pfannen und Dösseln, zer-gehen und schmelzen lassen; zu strengflüssigen aber, undzu solchen, welche das Metall angreifen und zerstörenwürden, werden irdene feuerfeste Schmclzgefäße er-fordert, die nicht nur den erforderlichen Fcuersgrad aus-halten, sondern auch beträchtliche Abwechselungen vonHitze und Kalte vertragen können. Gefäße aus einemfeuerfesten Thone sind unter allen die geschicktesten, einstarkes und anhaltendes Feuer auszuhalten. Wenn sieaber aus bloß solchem Thone gebrannt werden, so schwin-den sie zu sehr bcym Brennen, und lassen sich, ohnezu zerspringen, nicht schnell erhitzen und abkühlen. Umdies zu verhindern, wird dem Thone vieler Sand, (z. B.zwey Theileder nicht zu fein feyn darf, beygemengt.

§. 121.

Aus diesem Gemenge verfertiget man die Schmelz?tiegel icoucibiila, X, U), besonders in Hessen zuGroß-Almcrode und Ellrode, so wie auch zu Walden-burg und an einigen andern Orten, wiewohl schlechter.Man hat zweyerley Arten davon : größere, welche imD.ueerdurchschnitte allemal Kreise geben, doch unten engerals oben, und hier mit einem kleinen Schnabel versehensind; und kleinere, oben im Durchschnitte dreyeckigte.Man nennt diese letztern auch Gaynegel, weil sie inEinsatzen, die aus mehrern immer kleinem, in einan-der passenden, bestehen, verkauft werden.

§' 122.