zur chsm. Untersuch, der Körper überhaupt. 79
die sie unmittelbar vom Feuerhecrde erhalten, dem inihnen enthaltenen Gefäße mit, dag man nicht bloß insFeuer bringeil darf, wie z. B. bey Digestionen in gläser-nen Gefäßen.
§. lO0.
Man kann den einfachen Windofen zum Kapellofeneinrichten, wenn man zur Erhöhung deö Feuerheerdesnoch einen, verhältnismäßig hohen, eisernen Rmg, derebenfalls mit einem kreisförmigen Ausschnitte an derSeite versehen ist, wenn die Kapelle einen hat, auf den-selben so legt, daß er genau anschließt; auf welchem dieKapelle vermittelst ihres Randes ruhet. Der Feuerhccrdmuß in diesem Falle eine eigene Thüre zum Eintragender Kohlen haben (h. Y8-); und in dem Rande der Ka-pelle werden die Zuglöcher am besten angebracht.
Sonst muß man auch nach der Größe der GefäßeKapellen von verschiedener Weite haben, die auch wiedereigene Oefen erfordern, in welche sie passen.
.Vortheilhafte Einrichtung dieses Kapellofens s. in VOcigels che-mischen Mineral. Veovachc. Th. 2. S. uz. Tafel 1. ft 1.2. Z. 4-
§. lor.
Die gläsernen Gefäße, mit denen in die Wärmeoder Hitze zu bringenden Körpern, werden aber nicht indie leere Kapelle gestellt, sondern, um sie gleichförmigzu erhitzen, wird diese nm einem andern fein zertheiltenfesten Körper angefüllt, in welchem die Gefäße ruhen.Diese Anstalt nennt man ein Bad (bslneum). Die ge-wöhnlichste Materie dazu ist der Sand, und die damicangefüllte Kapelle heißt das Gandbad (b. srsnss ^.).Der Sand muß fein gesiebt, rein, trocken und O.uarz-sand sei)m Grober Sand erhitzt nicht gleichförmig. Die-ses Sandbad ist das bequemste von allen, und zureichendalle Grade von Warme, bis zum Grade des Glühens,anzubringen.
Vor