62 I. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse
oder der andere nähere Bestandthcil desselben von demflüssigen Auflösnngsmittcl in sich genommen, mit Zurück-lassnng der übrigen, gegen die das letztere keine Verwandt-schaft hat. Diese partielle Auflösung nennt man auchAusziehimg (Nxtruetio), Durch Hülfe der Aneignung(ch. 47.) können bey dergleichen Ausziehungen doch Be-standtheile mit in das Auslösungömitrel übergehen, die essonst nicht für sich auflöst.
Mit Unrecht nennt man manche totale Auflösungen der Me-
tallkaike Auszicyumger.; z. B. Bleyextract, Eisenertracr.
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Man verrichtet das Ausziehen auf verschiedene Wei-se, und unterscheidet die Anwendung dieser Operationdurch verschiedene Namen. Wenn man den Körper in dasdazu schickliche Menstruum in der Kalte bringt, und damitohne Erwärmung stehen laßt, so beißt es das Emvsetcbenoder dNtacorlrcmlVluce-ruuc)); wird hingegen eine maßi-geWarme angewendet, so nennt man eSDkgcnrcn (Ol-gt>tcic>). Eine andere Art des Ausziehens ist das Infun»dwcn (lnücki-), wo man den auszuziehenden Körpermit dem heißen Menstruum übergießt, und dies entwederdamit erkalten laßt, oder nach einiger Zeit wieder davonabgießt oder durchseiht. Es findet diese Operation daihre Anwendung, wo leicht zu entwickelnde auflöslicheT heile in dem Körper enthalten sind, besonders aber,wenn diese vom AuftösnugLmirtel aufzunehmende Theileso flüchtig sind, daß sie bey der Anwendung einer mehranhaltenden Hitze und beym Sieden Verlohren gehen wür-den. Die ylerdurch erhaltene Ausiöjung heiße ein Äch-guft(lnknt'um). Wenn das Menstruum endlich mir demauszuziehenden Körper bis zur Stebhitze gebracht wird, soheißt die Operation das Abkocpen ftlwLi-'tlii,, tAui"),und die Auözwhung, die man dadurch erhalt, eine Ab-(chgecortum, Hierbei) verbinden