zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 5 9
(okwrvösesmw) nennt, und durch eine häufige und schnel-le Entwickelung von luftartigem Stoff hervorgebrachtwird. Von dieser Luft darf man nicht glauben, daß siein dem. aufzulösenden Körper zusammengepreßt gesteckthabe, und durch die Aufnahme derselben in die Zwischen-räume des Auflösungsnmtels setzt frey werde, und sichnun als elastische Luft zeige; wir werden in der Folge Ge-legenheit haben, zu beweisen, daß sie jederzeit in dieserihrer Form erst neu erzeugt wird, und mich von demAnf-lösungomittcl wesentliche Bcstandthcilc empfangt. Auchist dies Aufbrausen kein Beweis von der Gewalt und derH ftigkeit der Anziehung zwischen den sich auflösendenKörpern.
H. 67.
Wenn ein flüssiges Auflösungsmittel von einem festenaufzulösenden Körper so viel in sich genommen hat, alses nur davon auflösen kann, so sagt man, es sey gcsarngeslaturatum). Hier hat dann die Anziehungskraft deserstern gegen die Theile des letztern ihre Granzen. Nachder verschiedenen Natur derAuflösungsmittel und der auf-zulösenden Körper ist die Granze dieser Sättigung sehrverschieden, und in den allcrmehrsten Fallen hangt sie beyeinerley Körpern sehr von der Temperatur ab; oder inder Hitze nimmt das flüssige Auflösungsmittel von einer-lei) aufzulösendem festen Körper mehr in sich, ehe es ge-sättigt wird, als in der Kalte.
H. 68.
Cs ist leicht einzusehen, daß die unterschiedenenKörper nach ihrer verschiedenen Natur auch ganz unter-schiedene Aufldsungsmittel erfordern, ohncrachtct sehrviele ein gemeinschaftliches haben können. Die Mengeder letzter» ist daher betrachtlich; und eine entstandene Auf-Lösung kann öfters auch wieder ein neues Auflösungsmit-tel