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1 (1794)
Entstehung
Seite
53
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zur chem. Untersuch, der Körper überhaupt. 5 5

und die in den Körpern steckenden flüchtigen Bestandtheilesolchergestalt abscheidet und trennt, da es die entzündli-chen Körper verbrennt, und sie in Asche verwandelt; daalso durch das Feuer die Mischung der Körper sehr ver»ändert wird, und mancherlei) ungleichartige Bestandtheileabgeschieden werden, so hat man das Feuer von jeherimmer als ein vorzügliches rvirkcndes VOerkzeug (in.ikrume-ntmn cb^micum aetivum) zur chemischen Thei-lung und Zusammensetzung (§. 41,) der Körper ange-sehen; ja einige haben sogar, wiewohl ganz mit Unrecht,das Hauptgeschäft des Chemisten auf die geschickte An-wendung des Feuers zu Zerlegung der Körper einge-schränkt.

§- 57.

Wenn wir aber die Einwirkungen des Feuers ansdie ihm ausgesetzten Körper gehörig untersuchen, so fin-den wir, daß sie im Grunde auch auf der Verwandtschaftder wesentlichen Theile des Feuers zu den Körpern oderihren Bestandtheilcn beruhen, und daß folglich die Ver-wandtschaften die einzigen chemischen Mittel zur Zerle-gung der Körper 42.) bleiben, und aus diesem Grun-de jeder Körper zu den wirkenden chemischen Werkzeugengerechnet werden könne. Indessen ist es einmal einge-führt, diejenigen Arbeiten, die steh auf die Wirkung desFeuers gründen, von denen zu unterscheiden, welcheauf den eigentlichen unterschiedenen Verwandtschaftender Körper und ihrer Bestandtheile gegen einander be-ruhen. Die auf beide sich gründende Mittel nennt manchemische Mittel, im Gegensatz der mechanischen(h. 27-.)., Die Anwendungen dieser Mittel zur Zerlegung,oder Zusammensetzung eines Körpers heißen chemischeOperationen (opsrstlvoe« cbsmicss) oder processe(proeeÜnz cksmlci).

Dz H. 58.