Druckschrift 
1 (1794)
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
 

52 l. Abschnitt. Nöthige Vorkenntnisse

prs^parala); allein es ist hiebcy wol ausgemacht, daßder Scoff/X durch die Vereinigung mitL erst eine gewisseVeränderung erleidet, und einen Bestandcheil verliert,der ihn hindert mit !Z eine Vereinigung einzugehen. Esist also im Grunde eine einfache Wahlverwandtschaft;und wenn man dies gehörig erwagt, so fallen auch wiedermanche Scheinwidersprüche weg, die man gegen dieWahlverwandtschaften gemacht hat.

Beispiel: L. c.

Salzsaure. Quecksilber. Schcidewasser.Vitriolsäure. Bleu. Schcidewasser.

H. 55.

Noch giebt es endlich 6) einen Fall, auf den manbisher eben nicht Rücksicht genommen hat, wo nemlicheilt Körper mir zwey andern zusammenverbundencnStoffen L nnd S eine genaue Vereinigung eingehet, ohn?geachtet er mit keinem von beiden alleilt verwandt ist.Diese Art der compllcirten Verwandtschaft könnte mandie ncuerzeugce Verrvandrjchaft (sKalm; prexkucku)nennen, denn sie ist weder eine aneignende (h. 47,), nocheine vorbereitende (H. 54.) Verwandtschaft.

Veyspicl: /V. L. L.

Gold. Schwefel. Laugsnsalz.

^ '

Schwefclleber.

LL.

Chemische Mittel zur Zerlegung und Zusammen-setzung der Körper.

h. 56.

Da das ^euer in den Körpern, die man ihm aus-setzt, sehr betrachtliche Veränderungen hervorbringt, daes feste Körper flüssig macht, flüchtige Körper verjagt,

und