5 2 I. Abschnitt. Nöthige Voikenntttissetsz); diese Bcstandtheile, Grundstoffe (partes cvn-
iiitutivse).
§. 2O.
Ein Beyspiel kcmn diesen, zur Erlangung richtigerBegriffe in der Chemie so nöthigen, Unterschied am be-sten erlanrcrn. Wenn man z. E. Zinnober in ein mehroder weniger feines Pulver zerstückt, so erhalt man lautergleichartige Theile des Zinnobers. Das feinste Staub-ten ist noch Zinnober, wie vorher, hat noch eben dieNatur und Mischung, als das Ganze, und ist nur inder Größe von diesem verschieden. Zerlegt man aberZinnober in Quecksilber und Schwefel, so erhalt man dieungleichartigen Theile, oder die Bestandthcile desZinnobers, wovon weder Quecksilber, noch Schwefel fürsich allein Zinnober sind, die ferner weder diesem, nochsich selbst unter einander, in ihrer Natur und ihren Ei,gcnschaften gleich sind, die aber in gehöriger Verbindungzusammen Zinnober machen. Man kann also niemalsdie ungleichartigen Theile der Körper von einander tren-nen, ohne den Körper selbst in seiner Natur und Eigen-schaft zu zerstören; da hingegen durch die Thcilung ingleichartige Theile die vorige Natur und Eigenschaftenunverändert bleiben.
Andere Beispiele giebt Glas, Rüchensal?, Gel, Spiesglan;,«. s. U).
H. 2l.
Die Verbindung der gleichartigen Theile unter ein-ander zu einem Ganzen heißt die Zujammenhaufungoder Zusämmenfügung (a^rexgtio); die Verbindungvon ungleichartigen zu einem homogenen Ganzen hinge-gen die Mischung oder Zusammenlegung (ftntbells,compnlltio, mixtio). Durch jene erhalt man natürli-cher Weise keinen neuen Körper, sondern nur einen derMasse nach vergrößerten und ahnlichen; durch diese abereinen ganz neuerzeugten und verschiedenen.
§. 22.