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1 (1794)
Entstehung
Seite
XVIII
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XVIII Vorrede zur ersten Ausgabe.

rien annimmt, ohne sie zu prüfen, wenn sie auch mit an-dern Naturgesetzen stritten; wo man der Natur Gesetzeaufbürdet, die sie nicht hat; wo man die Erscheinungenin der Körperwelt nach seinen Begriffen modelt; wo manaus einzelnen Erfahrungen allgemeine Schlüsse und Fol-gerungen macht; wo man Erklärungen entwirft, ohne dasGanze zu übersehen; wo jeder, der etwa diesen oder jenenVersuch anzustellen weiß, auch sogleich eine Theorie in dieWelt schickt; ich bin überzeugt, sage ich, daß dann in ei-nigen Jahren die Wissenschaft in ein Chaos verwandeltseyn wird, wo Dunkel und Finsterniß herrscht; in einLabyrinth, aus welchem sich der Geübteste nicht wiedersindcn kann. Es war mir jetzt schon unmöglich, bcy denverschiedenen Erklärungen alle die mancherlcy Meynun-gen der Chemisten anzuführen. Ich konnte nur die vor-züglichsten, oder die am mehresten Aufsehen erregendenbemerken.

Ich werde mich glücklich schätzen, wenn ich durch meinBuch nur hie und da zur nahern Prüfung dieses oderjenen Satzes, zur Aufdeckung irgend eines Jrrthums, undzur Bestätigung auch nur einiger Wahrheiten etwas Ge-legenheit gegeben haben möchte.

Geschrieben auf der Friedrichsuniversitat zu Halle,den 26. Aprill 17L7.

F. A. C. Gren.

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