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in ihnen vollbringen und sie erlosen von allem Uebel.
Nun können sie mit voller Zuversicht beten: Bring zudeinem Ruhm zu Ende in mir das Werk deiner Hände.Sie können nun auch in seiner Kraft ihr Werk voll-bringen, den guten Kampf durchkämpfen, ihren Lauf inden Schranken des Christcnthums vollenden und Glau-ben behalten.
Hatte Jesus alles so herrlich vollbracht, wozu erin die Welt gesandt war, und was erfordert wurde, derHerzog unserer Seligkeit zu sein; so konnte er auch ge-trost seine Seele den Händen seines himmlischen Vatersübergeben mit dem frohen Bewußtsein, seinen Vater aufshöchste verherrlicht und Millionen Sündern ein ewigesHeil erworben zu haben; er konnte sein Haupt getrostneigen und sterben, wie es in unserm Texte heißt: Erneigete sein Haupt, und verschied. Er starb alsogerade in dem Augenblick, da er es wollte, da er Kräftehatte, noch länger zu leben, und bewies, was er zuvorgesagt: Niemand nimmt mein Leben von mir, sondernich lasse es von mir selber; ich habe Macht, mein Lebenzu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. DasNeigen seines Hauptes war ein Zeichen seines heranna-henden Todes, der auch gleich erfolgte; denn indem ersein Haupt neigte, verschied er auch, oder gab seinenGeist auf. Er starb also wirklich. Seine Seele ver-schied und trennte sich von ihrem Leibe, womit sie über33 Jahre war verbunden gewesen. Seine Augen, wor-aus Heiligkeit, Gnade und Güte hervorleuchtete, brachen,sein Mund, woraus so viele Worte des ewigen Lebenshervorgcssossen waren, schloß sich. Sein Leib, der zumWohl der Menschen so thätig gewesen war, erstarrte.Er verschied. Ein Umstand, eine Begebenheit, die füruns arme Sünder von dem größten Gewicht ist, ja dieheilsamste und gnadenreichste, die je auf Erden vorge-fallen, worüber Himmel und Erde in Erstaunen undBewegung gerieth, die alle heiligen Engel und die ganzeGeisterschaar der vollendeten Gerechten mit heiliger Ver-wunderung und ehrerbietiger Lobpreisung erfüllte, die