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Die Leiden Jesu während seiner Kreuzigung, in sieben Predigten vorgetragen, mit bes. Rücksicht auf die sieben Worte des Erlösers am Kreuz
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k. Sein Zeugniß: „e S ist vollbracht"und sein Verscheiden, das darauf er«folgte.

1!. Die völlige Gewißheit seines Todes.

k.

Als nun Jesus den Essig, den sie ihm inseinem großen Durst darreichten, genommenhatte, sprach er: Es ist vollbracht, und nci,gete das Haupt, und verschied.

Er sprach es mit lauter und starker Stimme: ESist vollbracht, um damit anzuzeigen, daß nun alles,was zur Erwerbung der Seligkeit vonnöthen war, waser dazu als Bürge und Mittler bis an seinen Tod vorseinein Ende zu thun und zu leiden hatte, vollendet sei.Vollbracht war alles, was die Gerechtigkeit Gottes umunserer Sünden willen zu ihrer Befriedigung erheischteund was das Gesetz von uns forderte; vollbracht alles,was der Sohn als Bürge zur Genugthuung zu leistenin dem ewigen Friedensrath versprochen hatte, was durchden Mund der Propheten vorhcrgesagt und durch dieVorbilder abgeschattet war. Alles, alles war vollbracht,nichts unterlassen, nichts versäumt, was zu unserer voll-kommenen Aussöhnung erfordert wurde, was er als Pro-phet und Hoherpriesier durch Lehre, Thaten und Lei-den für uns thun mußte. Vollendet war sein Werk aufErden; der Zorn seines Vaters war gestillt und dasGesetz erfüllt und sein Fluch abgetragen durch seinenGehorsam bis zum Tode am Kreuze; der Schlange warder Kopf zertreten, die Welt überwunden und die Sündezugesiegelt. Alles war vollbracht, was zu vollbringennöthig war, daß Alle, die an ihn glauben, nicht verlo-ren werden, sondern das ewige Leben haben. Mit Rechtkonnte er also sagen: Es ist vollbracht.

Das war ein Wort des Triumphs, des Ruhmsund der Freude für ihn. Er sah sich nun am Zielseiner mühevollen blutigen Laufbahn und der Augenblick