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I.
Unser Jesus hatte bei seinem Hingang zum Todeviele Nachfolger, aber wenig rechte, die von herzlicherLiebe zu ihm gedrungen und von wahrem Glauben an ihnbelebt wurden; jedoch waren dieser noch Einige um seinKreuz herum. Verschiedener gedenkt der Evangelist inunsrcm Terte, wenn er sagt: Es standen aber beidem Kreuze Jesu seine Mutter, und seinerMutter Schwester, Maria, Cleophas WeibundMari aMagdalena, und bei de »selben st andder Jünger, den Jesus besonders lieb hatte.
Die Hauptperson ist die gesegnete Mutter Jesu,Maria, auf welche Jesus nun noch am Kreuze, ehe erseine Augen im Tode schloß, seine Blicke mit zärtlicherLiebe, innigem Mitleide und treuer Fürsorge richtete.Ihr Mutterherz, ihre starke Liebe hatte sie gedrungen,ihrem heiligen Kinde, Jesu, bis in seinen Tod nachzu-folgen, so schmerzlich es auch für sie sein mußte; siewußte, wie er in die Welt gekommen war; seinen Ab-schied aus derselben wollte sie auch wissen. Jesus hattesich ihrer nie geschämt, ob sie gleich arm war, und Mariaschämte sich auch seiner in seinen schmählichen Leiden nicht,weil er so ganz unschuldig litt. Unter ihren Begleiterinnenwar ihre leibliche Schwester, Maria, CleophasWeib.Diese beide Marien waren durch die Bande der nahenBlutsverwandtschaft mit einander verbunden, aber nochnäher waren sie verbunden durch die Bande des Glau-bens, durch ihre Geburt aus Gott und Vereinigung inChristo, wodurch sie Glieder eines Leibes, Erlöste einesHerrn, Kinder eines himmlischen Vaters und Erben einerSeligkeit waren. Und dies ist immer was angenehmesund erfreuliches, wenn leibliche Verwandte auch inJesu als Glieder eines Leibes für ewig mit einander ver-bunden sind und zu der natürlichen Liebe, die geistlichehinzukommt, wodurch die natürliche gereiniget, veredeltund geheiligt wird.
Zu diesen bei-den frommen Schwestern hatte sich
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