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laden, geistlich arm, unrein und elend, mit ihren Sünden,Schuld und Verdorbenheit, Nöthen und Bekümmernißgeradezu zu Jesu hinwenden, betend, gnadenhungrig undheilsbegierig, demüthig und freimüthig zu ihm kommen,ihn für den einzigen und allgenugsamen Seligmacherund Erlöser anerkennen, ihn im Glauben dafür anneh-men und sich ihm ganz ergeben, um durch ihn gerecht,heilig, frei, froh und selig zu werden.
Das sollen alle thun, und die es auf Jesu Wortwagen und thun, die will er auch erquicken, mitVergebung ihrer Sünden, mit Ruhe ihrer Seele, mitHoffnung des ewigen Lebens, mit Gerechtigkeit, Friedeund Freude in dem heil. Geist. Dadurch will er dieLast, die sie drücket, von ihnen nehmen, ihnen Freudcnölfür Traurigkeit, Schmuck für Asche und schöne Kleiderfür einen betrübten Geist geben.
Wie treu und gnädig er diese Verheißung an einemJeden erfüllt, der sich mühselig und beladen zu ihm wen-det, davon werden wir an dem bußfertigen Schacher,der mit Christo gekreuziget wurde, ein rührendes Bei-spiel sehen,
Luc. 23, 39—43.
„Aber der Ucbelthätcr einer, die da gehenkt waren, lästerteihn, und sprach: Bist du Christus, so hilf dir selbst und unö.Da antwortete der Andere, strafte ihn, und sprach: Und dufürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicherVerdammniß bist? Und zwar wir sind billig darinnen, dennwir empfangen, was unsere Tbatcn Werth sind: dieser aberhat nichts ungeschicktes gehandelt. Und sprach zu Jesu: Herr,gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst. Und Jesussprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir, heute wirst du mit mirim Paradiese sein."
Die Feinde des gekreuzigten Jesu, die ihre Augenan seinen Omaalen weideten, und die boshaftesten Spott-reden, voll höllischer Schadenfreude, wider ihn ausstie-ßen, um seine heilige Seele zu kränken, hatten unsren