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eine babylonische Sprachverwirrung zur Folge hat, ja von welcherder große Philolog Hermann (durchaus kein Mystiker) sagt, siesey nichts als Lästerung, (nllill esss nlsi lilasplierni-ini. — vergl.Wincr's Gramm, x. VIll.) H. IDs. Hauptführcr scheint derobenerwähnte Kninoel mit seinen nun veralteten Erklärungenzu scyn; derselbe wird auch am öftersten angeführt, außer ihmnur zwei, dreimal Paulus. — Nicht selten fanden wir philolo-gische Erklärungen Kuinocls, welche Fritzsche (ein entschiede-ner Nationalist) als ganz sprachwidrige, abgeschmackte darstellt,bei H. kl. fast wörtlich wieder. Wie Kninoel u. dgl. Philo-logen ist er ein Freund von Ellipsen, Pleonasmen, Hcbraismen,Verwechselungen und Vertauschungcn, welche dem Tertc angedich-tet werden, so daß schon auS diesem Grunde die philologischen Er-klärungen der Pr.-B. einen sehr geringen Werth haben; sie sindaber auch außerdem so dürftig und so sparsam, daß man garnicht begreifen kann, wie in der Vorrede verheißen werden konnte,es solle „jedes unbekannte Wort erklärt, jede schwierige Eonstruc-tion grammatisch erörtert werden." Das Hauptwerk der philolog.Erklärungen besteht in der Pr.-B. darin, daß am Ende einesCapitels oder Abschnitts den griechischen Worten eine deutscheUcbcrsctzung gegeben wird, wie man dieselbe mit leichter Müheaus jedem Wörterbuch zum N. Testament entnehmen kann.
Nur einige Belege zu dem Ebengcsagtcn mögen hier stehen,s/ee (S. 113.) soll ein Hcbraismuö scyn; Fritzscheaber beweiset (im Commentar zum Matth. S. 389.), daß bei denGriechen dieselbe Redeweise sich findet. in soll (S. 97.) ei-nerlei seyn mit ät« durch, und wird erklärt opc, »nxllio. Falsch;jenes soll anzeigen, daß er in Gemeinschaft mit dem bösenGeiste lebend, solches ausrichte.— Eben so wird S. 123 ek; mitep verwechselt. Siehe dagegen Frit. S. 429. S. 138. bekommt/-er« (mit) die ganz entgegengesetzte Bedeutung, und soll sovielseyn als gegen, conti-». Dagegen Frit. (S. 445.):
„Dieses erklärt Kninoel sehr schlecht (posziino) und völligsprachwidrig (I!ngn»giis i-ez,ngn»nt<z) „gegen," (conti»), da esdurchaus nur „mit" (com) heißen kann." Fr. bemerkt dabeiganz richtig, daß zuvor, che gesagt wird, waS die Ninivitcn amjüngsten Tag thnn werden (daß sie nchmlich „dieß Geschlecht ver-dammen werden"), berichtet wird, daß sie auferstehen wer-den von den Todtcn „mit diesem Geschlecht" zugleich.