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das Große und Erhabene in's Gemeine, das Göttliche und Himmlischein's Irdische und bloß Menschliche verwandelt wird: können aber nichtumhin, zur nähern Charaktcrisirung dieser Weise der Schriftausle-gung, der es an der rechten Weihe fehlt, noch das eine und andre anzu-führen. Da ist die „Rede von einem trefflichen Johannes (dcmTäufcr),S. 117.; vom „hellen Jesu Geist, wird gesprochen, der die Zukunftunr zu helle erkannte (S. 110.);" von seiner Lehre, namentlichder Bergpredigt, hören wir, daß sie „die Quintessenz von alledemjenigen scy, was die weisesten Menschen über die Gottheit,über unsrc erhabene Bestimmung gedacht und gesagt haben" (S. 41.).Die Worte aus Schillers Wallcnstcin: es gicbt im MenschenlebenAugenblicke, da er dem Weltgeist näher ist als sonst, — werdendazu gebraucht, über die „Stunden höherer Weihe, wo wir diebesten Vorsätze, die heiligsten Entschließungen fassen," Licht zu ver-breiten, namentlich über die Gcmüthsstimmung Petri in jener letz-ten Nacht, da er „durch die unmittelbar vorhergegangenen feier-lichen und ergreifenden Sccncn tief gerührt und in den innerstenTiefen seines Herzens gewaltig aufgeregt war." (S. 290.) — Da-bei erfahren wir zugleich, daß der Herr zu Pctro etwa folgenderGestalt gesprochen habe: „du trauest dir zu viel zu. .... Viel-leicht ( ? ? ) bist du schon gefallen, che diese verhängnisvolle Nachtvorübergegangen ist." (S. 291.) — Zur Erklärung des Scclen-kampfcs in Gethsemane werden folgende Fragen aufgestellt: „Ginger (Jesus) nicht aus zärtlicher Freunde Mitte unter rohe, wildeKrieger über? Mußte sein ohnehin reizbarer Körper nicht durchden Gedanken an die Martern erschüttert werden, unter welchendie Römer die zum Tode Vcrurtheilten hinzurichten pflegten?War er nicht auch ein Mensch und die Liebe zum Leben ihm tiefeingeprägt? Mußte es ihm nicht sehr leid thun, daß ersetzt schonscheiden mußte, da noch so sehr viel zu thuu übrig war und selbstseine Jünger noch nicht einmal seinen Geist gefaßt und rein insich aufgenommen hatten? .... Nichts ist daher erklärlicher alsdie gewaltige Gcmüthsbcwcgung, welche wir hier au unscrm Herrnbemerken." — Und dann hören wir weiter von dem Geheimnisder Erlösung folgendes: „Er mußte sterben, so sterben, wie ergestorben ist, sonst war es geschehen um die Erlösung der Mensch-heit. Würde ein Messias anerkannt worden scyn, der verschwun-den wäre, der Gefahr durch die Flucht sich entzogen hätte? Würdedann nicht sein Dascyn fast spurlos verschwunden scyn? (S. 294.)