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Einem Wörtlcin können wir ihn nnn fällen. Wir brauchen nurhinzuweisen auf das Gericht, das am Kreuze über ihn ergangen,wo ChristnS aus den Fürsten und Gewaltigen einen Triumph ge-macht, und sie Schau getragen hat öffentlich. — Auch dem Todekönnen wir nun in der Kraft besten, der die Auferstehung unddas Leben ist, getrost entgegentreten; Christus ist unser Leben,Sterben unser Gewinn. Wir haben einen Christus, der uns zu-rufen kann: Fürchte dich nicht; ich war tobt, aber ich lebe nunvon Ewigkeit zu Ewigkeit, und habe die Schlüssel der Hölle unddes Todes. — Das ist ein Heiland, der nicht allein Schuld undSünde wegnimmt, sondern auch mit dem Rock der Gerechtigkeituns schmückt; nicht allein aus der Höllen und des Todes Gewaltuns erlöset, sondern auch ins himmlische Wesen uns versetzt, zuKindern Gottes, zu Erben im Reiche des Vaters, zu Priesternund Königen uns macht. Ueber seinem Namen können wir täg-lich fröhlich scyn, und in seiner Gerechtigkeit sind wir herrlich; erist der Ruhm unserer Stärke, und durch seine Gnade erhöhet erunser Horn. Er ist unser Schild und unser König. Was man-gelt uns da noch? Was für ein Gut, was für eine Gabe, wasfür eine Herrlichkeit läßt sich denken, das wir in ihm nicht alleshaben? Er ist unser Licht, daö unsre Finsternis' erleuchtet unddie Schmach unsrcr Unwissenheit von uns nimmt. Alle Schatzeder Weisheit und Erkenntnis' liegen in ihm, und uns theilt er siemit, da er uns von Gott zur Weisheit gemacht ist. 2» seinemLichte sehen wir daS Licht; waS Gott ist und was der Mensch,was der Schöpfer und was das Geschöpf, was Sünde und Ge-rechtigkeit, was die Gnade Gottes und der Zorn Gottes, wasHimmel und Hölle ist, das lernen wir von ihm.
Er ist unser Leben, daS unsern Tod verschlingt; aus einemZustande wo wir todt in Uebertretungen und Sünden waren,kann er uns heraus und in die selige Gemeinschaft mit Ihm selbstund in die mit dem Vater hineinführen, wo wir nicht mehr le-ben, sondern Christus in uns. Als der, welcher über alle Him-mel aufgefahren ist, damit er alles erfülle, kann Er sein Wortbekräftigen, er wolle sich denen offenbaren, die ihn lieb haben,wolle zu ihnen kommen, und Wohnung bei ihnen machen. Weiler der Allgcnugsamc, der allmächtige Herr zur Rechten Gottesist, so kann Er allen den Seinen der Wcinstvck sein, der ihnenLeben und Kraft, Segen und Gedeihen gicbt. Darum kann Er