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Theologisches Gutachten über die Prediger-Bibel des Pastor Ed. Hülsmann
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liehe Christus, und m'chl bloß sein Wert und seine Lehre, Metund herrschet da, und macht selig immerdar, die durch ihn zuGett kemmcn, und lebet immerdar und bittet für sie. Als derPfleger der heiligen Güter, als der Ausrichter des bessern Te-stamentes, sendet er nun seinen Geist, welcher ihn verklärt, wel-cher die steinerne Herzen wegnimmt und fleischerne gicbt, unsselche Leute aus uns macht, die in Gottes Geboten wandeln.(Hebr. 7, 8.)

Dieser Christus kann uns Leben geben und volle Gnüge; ansseiner Fülle können wir Gnade um Gnade nehmen; der kann ansder Sünden, des Todes und der Höllen Gewalt erretten, nnd mitFriede nnd Freude, mit einem ewigen Trost und mit den Kräftender zukünftigen Welt die Herzen erfüllen. —' Hält uns unser Ge-wissen unsre Schuld vor und will das Gesetz uns vcrurtheitcn, sodürfen wir nur wie jene Sünderin, wie der Schächer zn Jesueilen, ihm unsre Noch klagen; nnd er zeiget uns, wie er an seinemKreuz die Handschrift nnd den Schuldbrief, die wider uns waren,ausgetilgt nnd alle unsre Sünden uns geschenkt hat, und rufet unswie jener Sünderimi und wie dem Gichtbrüchigcn zu: Scy getrost,deine Sünden sind dir vergeben, gehe hin in Frieden. Und werdem Worte glaubt, der erfährt es, daß seine Sünde bedeckt, seineMisscthat versöhnt und eine ewige Gerechtigkeit ihm geschenkt ist,und kann mit Paulus ausrufen: So wir gerecht worden sind durchden Glauben, haben wir Friede mit Gott; — so ist nun nichtsLcrdammlichcs an denen, die in Christo sind. Ihre Loosnng heißt:Ist Gott für uns, wer will wider uns seyn? Welcher auch seineseigenen Sohnes nicht hat verschonet, sondern hat ihn für uns alledahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Werwill verdammen? Christus ist hie, der gestorben ist, ja vielmehr,der auch aufcrweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes nnd ver-tritt uns. In allem können wir nun weit überwinden um dcßwil-len, der uns gclicbct hat, so daß weder Tod noch Leben, wederEngel noch Fürstcnthum, noch Gewalt, weder Gegenwärtigesnoch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch keine andereKreatur uns scheiden mag von der Liebe Gottes (Röm. 8.)In Christo, dem allmächtigen Ucberwindcr der Welt, der Hölleund dcS Todes haben wir wie Gerechtigkeit so auch Stärke.Er giebt den Seinen Macht, zu treten ans Schlangenund Scorpioncn, und über alle Gewalt des Feindes; mit