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des Messias zur Rechten des Herrn, vom Sccptcr seines Reichesund seiner Herrschast mitten unter seinen Feinden die Rede ist,weiß H. II. besser fertig zu werden als die Pharisäer, welchen derHerr aus derselben so schlagend zu beweisen wußte, daß der Mes-sias nicht nur Davids Sohn, ein bloßer Mensch scy, sondern auchGottes Sohn, der Herr Zcbaoth. Es heißt uchmlich S. 244, derHüte Psalm sey damals allgemein mcssianisch gedeutet. Er ent-hält keine Weissagung auf Christum denn für H. II. gicbt es jakeine Weissagung: folglich kann man auch nichts für Christum ausdiesem fälschlich ans Christum gedeuteten Psalm entnehmen. Wollteaber Jemand sich nicht so leicht abweisen lassen, und etwa geltendmachen, daß Christus doch selbst den Psalm für eine mcssianischeWeissagung gehalten habe, so weiß der Verf. der Pr.-B. auch dannRath. Christus sitzt zur Rechten Gottes heißt uchmlich (nach S.245) so viel: „er ist gleichsam Gottes höchster Beamter." Wennunser Herr aber sagt (Qffcnb. 3, 21-): Ich bin gesessen mitmeinem Vater ans seinen Stuhl, — so spricht er damit ans, daßer Mitrcgent auf seines Vaters Thron scy. Das ist etwas ganzanders als der höchste Beamte seyn. Aber eben von einer Herr-schaft Jesu will H. II. nichts wissen; er kennt und hat keinen Chri-stus, dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden.Diese Worte werden von ihm folgendermaßen erklärt: „Er ist Kö-nig eines Reiches, welches alle Bewohner des Himmels und derErde umfaßt; sein Evangelium ist die ewige unwandelbare Richt-schnur für alle freien und vernünftigen Wesen." — Das ist dieBestätigung der oben ausgesprochenen Behauptung, von einer an-dern Herrschaft Jesu als von der durch seine Lehre, von einer ei-gentlichen Weltherrschaft könne gar nicht die Rede seyn (S. 121).Christus herrscht also, wie Moses, David, Jesaias, Paulus, Jo-hannes, Plato, Aristoteles durch ihre Schriften herrschen, wie einLykurg, ein Solon durch ihre Gesetzgebung herrschten. Von einempersönlichen Herrschen und Regieren Christi, von einem Throneseiner Herrlichkeit, von einem Walten seines allmächtigen Armsist eben so wenig die Rede als von seiner Allgcgcnwart, vermögeder er bei seinen Jüngern ist, bis an der Welt Ende, (vcrgl. S.323.) Weiter unten werden wir auch noch sehen, daß die Pr.-B.von einer Himmelfahrt Jesu, und von seiner glorreichen Wieder-kunft zum Weltgericht nichts weiß.
Nun fragen wir, ob dieser Christus, der nichts von Herrschaft
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