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viele denkende und nichts weniger als ungläubige (??) Männerkönnen es nicht über sich vermögen, von dem Naturgesetze, nachwelchem jede Erscheinung im Naturmcchanismus ihre natürlicheUrsache hat, solche Ausnahme zuzugeben, wie die hier vorliegendeErzählung vorauszusetzen scheint." „Es muß zugcstandcu wer-den, daß sich viele Denker, denen ein innig frommer Sinn nichtabzusprechen ist, selbst bei dem besten Willen nicht werden verste-hen können zur Annahme solcher dem gewöhnlichen Naturvcrlaufegeradezu widersprechenden Thatsachcu." — Solche Bcrthcidigungeiner Lehre, welche den lebendigen Gott vcrläugnct und statt des-sen einen todtcu Naturmcchanismus zum Gott macht, kann nurder übernehmen, welcher selbst im Grunde seines Herzens solcherLehre zugcthan ist. — Noch deutlicher wird die trostlose Lehre,daß die Welt ein großes Räderwerk scy, einmal im Beginn derZeit aufgezogen und nun in Ewigkeit fortlaufend, S. 497. aus-gesprochen. „Christus, der Einzigartige, habe bei Heilung jenesWeibes, die achtzehn Jahr gebückt einhcrging, eine einzigartigeEinwirkung auf die ihn umgebende Außenwelt offenbart. Damitsey indessen nicht gesagt, daß die Heilung den xwigcu, der geisti-gen und materiellen Schöpfung gegebenen Gesetzen zuwider bewirktworden scy."— Wir sehen aus dieser Erklärung, was dem Verf.d. Pr.-B. vorzüglich fehlt: es fehlt ihm der lebendige Gott, derfreie Gebieter über alle Kräfte Himmels und der Erden, derzwar alles nach Zahl, Maaß und Gewicht geordnet und jederKreatur die Gesetze vorgeschrieben, nach denen und in denen sieihr Daseyu und Wirken äußert, aber sich vorbehalten hat, als Kö-nig und Herr in jedem Augenblick auf das allcrfrciestc in das Radder Natur einzugreifen, seiner Kreatur sich zu offenbaren oder ihrsich zu verbergen, zu segnen oder zu strafen. Das ist der leben-dige Gott, der Berge versetzet, che sie es innc werden, und sieumkehret in seinem Zorn. Er bewegt ein Land aus seinem Ort,daß seine Pfeiler zittern. Er spricht zur Sonne, so gehet sie nichtauf, und versiegelt die Sterne. Der Gott der Rationalisten ist einganz anderer; der ist nur jenseits, über den Sternen in unermeß-lichen Fernen, aber hier nicht jedem Einzelnen nahe. Der hateinmal vor undenklichen Zeiten die Welt geschaffen, und wie dergeistigen so der materiellen Schöpfung ewige Gesetze gegeben.Weiter bedarf es nun Gottes nicht. Gott offenbaret sich nicht, erredet mit keinem Menschen und hat mit keinem geredet, und giebt