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Theologisches Gutachten über die Prediger-Bibel des Pastor Ed. Hülsmann
Entstehung
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Gottes, scy es mm eine Stimme vom Himmel oder eine Weissa-gung eines Propheten oder ein Wunder und Zeichen, etwas Acu-ßerliches, für den Glanben Unwichtiges findet. Von dieser Unfä-higkeit des Nationalismus das Geistige zn vernehmen zeugen dieferneren Näsonncments, die nur auf der obcnbezcichnctcn Seite 27.finden.Nicunrnd, heißt es daselbst, wird sich leicht vorstellen kön-ne», daß der heil. Geist, eingckörpcrt in eine Taube, auf Jcsnmherabgekommcn sey. Vielleicht flog gerade eine Taube vorüber, dieman sich als ein Sinnbild der Unschuld vorstellen kann."Bei der Taufe wurde Jesu eben so wenig urplötzlich der heil. Geistmitgetheilt, als den Aposteln am ersten christlichen Pfingstfestc znJerusalem; Jesus, wie seine Jünger, trugen diesen Geist schon insich, und man irrt sich gewiß nicht, wenn man annimmt, daß injenen Momenten das innere Feiur durch sich dazu eignende Veran-lassungen angefacht worden sey, sich ungewöhnlich stark geäußertund eben dadurch auch an Kraft zugenommen habe. Daß die Be-gebenheit Apostelgeschichte 2. so zn nehmen scy, davon bin ich mei-nes Thcils völlig überzeugt." Ein stärkeres Zcngniß zur Bestäti-gung nnscrcs Spruches, der Rationalismus habe nichts vom Geist,und wisse nichts vom Geist, bedürfen wir nicht. < Also kein neu-tcstamcntliches Pfingsten und kein Pfingstwunder, keine Mittheilnngdes heil. Geistes, noch weniger eine Ansgicßung des Geistes! --Das ist das offene Glaubensbekenntnis von Herrn Ii.> Da istdenn freilich keine Eingebung der Schrift durch den heil. Geistmöglich; aber auch vieles andre ist nicht möglich, was das Cbri-stenthnm zum Christenthnme macht, »sie wir weiter unten sehenwerden. Hier heben nur nur dieß hervor, daß eine Lehre, welcheden heil. Geist nicht kennt (heiliger Geist ist nach S. 424. weiternichts als der fromme, auf Gott gerichtete Sinn) auch kein Gci-steswort, also auch kein Gottcswort haben, und des Geistes Sinnnicht fassen kann. Sic vernimmt nichts von dem, was des Gei-stes ist; es ist ihr eine Thorheit: denn es muß geistliche gerich-tet seyn. (1. Corinth. 2.) Man wundere sich daher nicht überdie wunderlichen Versuche, denen wir überall in der Pr.-B. be-gegnen, das Wunderbare, das Geistige, das Himmlische, den ei-gentlichen Kern der heiligen Schrift ganz zn entfernen, oder dochzn entkräften.

Ueber das Wunder am Feigenbaum, den Jesus verfluchte, brichtder Verf. der Pr.-B. in folgende Fragen an»:Läßt es sich