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Theologisches Gutachten über die Prediger-Bibel des Pastor Ed. Hülsmann
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wältigt, und als sie vielleicht durch ein Gewitter (??!)aufgeweckt wurden, erblickten sie den Herrn auf dem Gipfel desBerges mit zwei andern unbekannten Männern, bestrahlt von deraufgehenden Sonne und von lichten Nebelwolken umwallt, gewisser-maßen in einem magischen Lichte. Petrus, der rasche, von au-genblicklichen Eindrucken abhängige Petrus, kommt auf den Ge-danken (?!), der Herr unterrede sich mit Moses und Elias

Am wenigsten dürste uns die Stimme vom Himmel in Verlegen-heit setzen; denn bekanntlich (??) sehen die Inden den Donnerfür eine Stimme der Gottheit an, welche sie denn nach den Um-ständen sich selber deuteten." Nun, wer cinci; solchen Erklä-rungsversuch als einen durch Einfachheit und Natürlichkeit sichempfehlenden seinen Lesern vorzulegen wagt, der spielt mit den-selben und mir den heiligen Evangelisten; der hält jene für Nar-ren, und diese für Phantasten, welche die Tranmgebildc einer vonNebclwolken nmwallcten" Phantasie von einer wirklichen Ge-schichte nicht zu unterscheiden vermochten. Zugleich gicbt dieserErklärungsversuch Zeugnis davon, wie unter der Hand des Ra-tionalismus das Erhabenste und Größte zu etwas ganz Alltägli-chem und Gemeinen wird.

Die andre Geschichte, wo Jesu vom Himmel zugerufen wurde:Du bist mein liebcrSohn, verflüchtigt sich gleichfalls in dcr Pr.-B.so,daß nur Vcrmnthungen, Meinungen, Zweifel übrig bleiben. ES wirdzugegeben, daß Matthäus ein Wunder erzählen wolle (S. 27.),und daß er unter der Stimme vom Himmel nicht einen Donner-schlag, wie viele,Ausleger, sondern eine wirkliche artiknlirtcStimme verstanden habe. Wer aber Recht habe, ob Matthäusoder seine Ausleger, das kann uns Herr II. nicht sagen.Es komme übrigens auch gar nicht ans solche Sachen an; über-haupt auf nichts Aeußcrlichcs."Ist das denn etwas Aenßcrlichcs,wenn Gott vom Himmel herab Jesu das Zeugnis giebt, daß ersein Sohn sey? Dann ist das ganze Zeugnis, das Gott zeuget vonseinem Sohne, von dessen Annahme Johannes (I. Ioh. ö, v12.)nnsrc Seligkeit abhängig macht, etwas Aenßcrlichcs. Wer dasaber nicht zugeben kann, und nur der konnte es, welcher dieSumme des Evangeliums für ctwaö Acnßerlichcs hielt, der istgezwungen in der Geistlosigkcit, die überall nur Acußcres flehet,und zum Vernehmen des Geistigen kein Organ hat, die eigentlicheund letzte Ursache solcher Lehre zu finden, die in dem Zcugniß