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anvertrauet haben, welches bis au'sEndc der Tage seiner ganzenKirche Norm für Glauben und Wandel scyn sollte? — Und sowenig vermochte es der h. Geist, welchen Jesus als einen Leiterin alle Wahrheit seinen Aposteln verhieß, dieselben zu erleuchten,daß sie nicht einmal diesen in den Augen des Nationalismus fin-stern Aberglauben fahren ließen, diesen Wahnglaubcn an Satanund böse Geister, welcher die Idee Gottes so verunstaltet und diecrasscstcn Vorstellungen von Gott erweckt? — Was sind nebensolchen Behauptungen die Worte, man glaube an eine Eingebungdurch den heil. Geist (Inspiration) und an eine ganz speciellcLeitung, unter der die Apostel bei Abfassung ihrer Schriften ge-standen? — Nichts anders als Schönpflasterchen auf haßliche Ge-bilde und bibclbcstrcitcndc Thcoriccn, die in ihrer wahren Ge-stalt anzuschauen der Verfasser der Pr.-B. selbst, wie wir gerneglauben, sich noch scheuet. — Um diese Thcoriccn noch weiter inihrer wahren Gestalt zu zeigen, fuhren wir den Leser aus jenerWüste, wo es vielen Schrikterklarern so unheimlich ist, auf denBerg der Verklarung. Der Glaube stehet dort mit Petrus, Jo-hannes und Jacvbns die Herrlichkeit des Eingcborncn Sohnes,der in überirdischer Klarheit, leuchtend wie die Sonne, mit Mo-ses und Elias, die gleichfalls in Klarheit erscheinen, von seinemAusgang redet, den er in Jerusalem erfüllen soll, und von Gottdem Vater Ehre und Preis empfangt durch die Stimme: dubist mein lieber Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe. (Vergl.2. Petr. 1, 16—18.) — Aber auch auf diesen Pou dem Glanzder himmlischen Welt bestrahlten Höhen wird's der nüchternenTheologie, welche von Geheimnissen, die in keines Menschen Herzgekommen sind, nichts wissen will, unheimlich. „Denjenigen,die sich zum Glauben an eine Verklarung im Sinne der Evange-listen nicht verstehen können, lege ich (sagt H. U.) folgenden Ver-such vor, der sich, wie mich dünkt, durch Einfachheit und Na-türlichkeit zw empfehlen scheint." (S. 186—188.) „Jesus begabsich einst ans einen hohen Berg mit seinen drei vertrautesten Jün-gern. Angelangt auf demselben, entfernt er sich eine Streckeweit von diesen, um allein zu beten — und um mit unbekanntenMännern (vielleicht Joseph, Nikodemus, Gamalicl,) welche noch un-bekannt zu bleiben wünschten, sich über den nun immer wahrschein-licher werdenden Ausgang seines Lebens zu bcrathen. — PetruS,Johannes und Jacobus wurden unterdessen vom Schlafe über-