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und sie zum Besen verführen kann, ist wie dem Christcnthum soauch der Vernunft gänzlich entgegen." (S. 31.) Aber doch istder Text zu gewaltig; Versuche, die man gemacht hat, die Ver-suchungsgcschichtc in einen Traum, in ein Gesicht (Vision) zu ver-wandeln, wollen dem Verfasser auch nicht zusagen. Es wird dieSache hin und her überlegt, und endlich kommt er zu folgendemAufschluß: „Die Jünger schmückten eine Erzählung Jesu, welcheihnen, vielleicht ebenfalls bildlich, seinen inner» Kampf, seine inseiner mcssianischcn Thatigkcit nothwcndig liegenden Versuchungen,darstellen sollte, in der Folge nach ihren Ansichten und Ideen aus,und so entstand die wunderbare Erzählung." Es wird hicinit zugege-ben, daß der Glaube an einen Teufel, der den Menschen schaden undsie zum Bosen verführen kann, zu den Ansichten und Ideen derJünger gehörte. Dieses Zugeständniß des Verfassers der Pr.-B.ist hinreichend, aus seinen eigenen Worten ihm zu beweisen, daß„der Glaube an einen Teufel" weder dem Christcnthum noch derVernunft im mindesten entgegen seyn kann. Denn die ersten He-rolde des Christenthums mußten doch am besten wissen, was zumChristenthum gehöre; die Behauptung, daß in ihren Ideen undAnsichten sich solche finden, die dem Christenthum gänzlich entge-gen sind, spricht ihnen ja das Christenthnm selbst ab. Und woherhaben wir denn unser Christcnthum, wenn wir's nicht aus demWort der Jünger haben? — Was wir von Christo wissen, wis-sen wir nur durch sie. Als christlich muß mau also auf alle Fälleden Glauben an das Dascyn des Teufels gelten lassen; will mandiesen Glauben unvernünftig nennen, so wälzt man die Schmachder Unvernunft auch auf die Jünger des Herrn. — Doch wir be-halten uns weiter vor, ans diese Schriftlchre zurückzukommen;hier wollten wir vorzüglich darauf hinweisen, in was für einerarmseligen Gestalt der Vers, der Pr.-B. uns die heil. Evan-gelisten vorführt, wenn sie nach seiner Behauptung so ungeschicktwaren, den Sinn des Herrn Jesu zu fassen, und wenn sie Er-zählungen des Herrn willkührlich und eigenmächtig nach ihren eige-nen Ansichten und Ideen ausschmückten. Wo bleibt dann dieTreue eines Berichterstatters, und wer gicbt mir dann Bürgschaft,daß die Evangelisten micht auch an vielen andern Stellen einersolchen, die historischcZuvcrlassigkeitvcrnichtcndcn Freiheit sich bedienthaben? Und solchen Leuten sollte der Herr, der nach dem ZeugnißJohannis (Joh. 2,25.) wußte, was im Menschen war, das Wort