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1 (1835)
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C,ip. II. Durch Beobachtunzc» entdeckte Gesetze,

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erklären lassen. Alle Sterne kehren zwar immernach demselben Zeiträume wieder zum Meridian, oderzu irgend einem Vcrnkalkreise zurück; aber dieserZeitraum ist sehr verschieden von demjenigen, nachwelchem die Sonne wieder zurückkehrt. Er ist auffal-lend kürzer, denn er betragt mir 23 St. 56 M. 4MS., statt 24 Stunden, solche Stunden nämlich, wiesie unsere gewöhnlichen Uhren angeben. Sonach hät-ten wir denn zwei verschiedene Tage, einenStern tag und einen Sonnen rag; und wenn wirstatt der Sonne den Mond beobachten, so finden wireinen dritten, der viel langer ist, als die beiden vor-hergehenden, nämlich einen Monds rag, dessen mitt-lere Dancr 24 St. 54 M. unserer gewöhnlichen Zeitbetragt, welche letztere Sonnenzelt ist, indem sienothwendig der successiven Rückkehr der Sonne con-form sevn muß, als wonach sich alle Geschäfte desLebens richten.

116) Nun findet man, daß alle Sterne überein-stimmend für den S^erntag genau dieselbe Danervon 23 St- 56 M. 4,69 S. geben, und wir könnendeshalb nicht anstehen, diese Zeit als die Periode an-zunehmen, in welcher die Erde eine Umdrehung umihre Are vollendet. Wir sind demnach genöthigt, dieSonne und den Mond als Ausnahmen vom allgemei-nen Gesetze zu betrachten, insofern sie eine von denSternen verschiedene Natur, oder wenigstens eine vonihnen verschiedene Beziehung zu uns besitzen, und ei-genthümlichc, wahre oder scheinbare, Bewegungen ha-ben, die von der Umdrehung der Erde um ihre Areunabhängig sind. Somit ist uns ein großer und höchstwichtiger Unterschied aufgeschlossen.

117) Um diese Thatsachen zu begründen, bedarfes fast keines Apparates. Ein Beobachter braucht sichnur nördlich von einem deutlich begrenzten, vertikalenGegenstände, z. B. der Ecke eines Gebäudes, zustellen, und sein Auge genau an einen gewissen festenPunkt (z. B. vor eine kleine Oeffmnig in einer an ei-nem unbeweglichen Trager befestigten Mecallscheibc)