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1 (1835)
Entstehung
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Ee.P. II.

Theorie der Instrumentalfchlcr.

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und daraus das Mittel zu II e h III e II ; denn dieWirkung der Exeentricität begeht iniiner darin, einesolche Ablesung gerade um dieselbe Quantität zu ver-mehren , um welche sie die andere vermindert. Fernerangenommen, der eigentümliche Gebrauch dieses In-strumentes erfordere, daß seine A.re genau der Erdareparallel sey. Da sie nun niemals so gelegt werden,oder so bleiben kann, so fragt es sich, wie groß derFehler sey, der beim Gebrauche des Instrumentes durchirgend eine bestimmte Abweichung, (entweder in einerhorizontalen oder in einer vertikalen Ebene) von jenergenauen Lage entstehen kann. Dergleichen Untersuchun-gen bilden die Theorie der Jnstrumentalfehler, eineTheorie von der größten Wichtigkeit für die Praxis,und deren vollkommene Kenntniß eine» Beobachter inden Stand seht, selbst mit maßigen Jnstrumentalmittelueinen Grad von Genauigkeit zu erreichen, den nur diefeinsten und kostbarsten Instrumente scheinen gewährenzu können. In dein gegenwärtigen Werke beschäftigenwir uns indessen mit diesem Punkte nicht weiter. Diewenigen astronomischen Instrumente, die wir in diesemCapitel beschreiben wollen, werden, sowohl rücksichtlichihrer Eonsiruetion, als ihrer Berichtigung als vollkom-men angenommen.

114) Da die obigen Bemerkungen zum richtigenVerständlich der Philosophie unseres Gegenstandes unddes Geistes astronomischer Methoden sehr wesentlich sind,so wollen wir sie durch einen Fall erläutern. Beobach-tende Personen hatten schon vor der Erfindung astrono-mischer Instrumente geschlossen, daß die scheinbaren tag-lichen Bewegungen der Sterne in Kreisen um feste Poleam Himmel (wie im vorhergehenden Capitel dargethauworden ist) vor sich gehen müßten. Bei dieser Schluß-folgerung war indessen die Strahlenbrechung ganz ^über-sehen worden, oder wenn sie sich durch ihre betrachtli-che Größe in der unmittelbaren Nähe des Horizon-tes ihrer Bemerkung aufgedrungen hatte, so war steals eine lokale Unregelmäßigkeit betrachtet, und alssolche vernachlässigt, oder unberücksichtigt gelassen wor-den. Sobald man aber die taglichen Bahnen der Sterne